*
FFEllundtop1
Menu
GFW Handewitt GFW Handewitt
Aktuelles Aktuelles
Allgemeine Hinweise Allgemeine Hinweise
Termine Termine
Einsatzgebiet Einsatzgebiet
Zuständigkeiten Zuständigkeiten
Chronik Chronik
Kontakt Kontakt
FF Ellund FF Ellund
Aktuelles Aktuelles
Einsätze Einsätze
Fahrzeuge Fahrzeuge
Chronik Chronik
Dienstplan Dienstplan
Förderverein Förderverein
Kontakt Kontakt
FF Handewitt FF Handewitt
FF Haurup-Hüllerup FF Haurup-Hüllerup
Aktuelles Aktuelles
Einsätze Einsätze
Fahrzeuge Fahrzeuge
Chronik Chronik
Dienstplan Dienstplan
Kontakt Kontakt
FF Jarplund FF Jarplund
Aktuelles Aktuelles
Einsätze Einsätze
Fahrzeuge Fahrzeuge
Chronik Chronik
Dienstplan Dienstplan
Förderverein Förderverein
Kontakt Kontakt
FF Weding FF Weding
Aktuelles Aktuelles
Einsätze Einsätze
Fahrzeuge Fahrzeuge
Chronik Chronik
Dienstplan Dienstplan
Kontakt Kontakt
JF Handewitt JF Handewitt
Aktuelles Aktuelles
Veranstaltungen Veranstaltungen
Dienstplan Dienstplan
Fahrzeuge Fahrzeuge
Chronik Chronik
Ausbilder Ausbilder
Kontakt Kontakt
JF Weding JF Weding
Aktuelles Aktuelles
Veranstaltungen Veranstaltungen
Dienstplan Dienstplan
Fahrzeuge Fahrzeuge
Chronik Chronik
Ausbilder Ausbilder
Kontakt Kontakt
Externe Links Externe Links
Impressum Impressum
Datenschutzverordnung Datenschutzverordnung
 

Aktuelle Presseberichte

Einwandfreie Zusammenarbeit beim Löschen

Foto: Karsten Sörensen

PATTBURG/PADBORG Kaum war gestern Nachmittag ein Feldbrand bei Gjenner unter Kontrolle, dann wurde schon der nächste Naturbrand gemeldet und zwar aus dem nahezu entferntesten Winkel der Kommune Apenrade: Am Pluskærvej bei Pattburg brannte es so heftig, dass die Pattburger nicht nur die Tankwagen aus Holebüll und Tingleff anfordern mussten, sondern auch die Kollegen aus Ellund.
Sie waren wenige Minuten später mit rund 15 Einsatzkräften und vollem Tankwagen vor Ort. „Die grenzüberschreitende Löschhilfe klappt einwandfrei“, so Wehrführer Richard Andersen aus Ellund am Brandort nach erfolgreichem Löschen.
Quelle: Nordschleswiger vom 02.08.18
 

Heftiger Naturbrand

DÄNISCHE UND DEUTSCHE FEUERWEHRLEUTE WAREN AM PLUSKÆRVEJ IM EINSATZ. Foto: KARSTEN SÖRENSEN

PATTBURG/PADBORG Die Freiwillige Feuerwehr Pattburg ist gestern kurz vor 14 Uhr zu einem Brand auf einem abgeernteten Feld am Pluskærvej gerufen worden. Der Brand war so heftig, dass die Pattburger zur Unterstützung Tankwagen aus Tingleff, Holebüll und Ellund anfordern mussten.
 
Den Brand auf dem Feld hatten die Feuerwehrleute schnell im Griff, auch weil der Landwirt eine Brandschneise pflügte, die ein weiteres Übergreifen der Flammen verhinderte. Vorher hatte das Feuer allerdings einige Knicks und Bäume erreicht und lief ständig weiter. So mussten die Feuerwehrleute auf einer Strecke von etwa 500 bis 600 Metern löschen. Etwa vier Hektar waren betroffen.
 
Der Einsatzleiter forderte auch den technischen Hilfsdienst Meks an, der die Fläche mit zwei Drohnen überflog, um so die verschiedenen Brandherde lokalisieren zu können. Aufgrund dieser Informationen konnte der Löscheinsatz gezielter vorgenommen werden, und bald war das Feuer gelöscht. aha
Quelle: Nordschleswiger vom 02.08.18

======================================

Zwei Großfeuer an einem Tag


Nach dem Brand des Historischen Krugs in Oeversee geht in Handewitt eine Lagerhalle in Flammen auf / Ursache unklar

Foto: IWERSEN

FLAMMENMEER: DIE 100 MAL 30 METER GROSSE LAGERHALLE DER FIRMA THOMSEN IM HANDEWITTER ORTSTEIL GOTTRUPEL BRANNTE IN DER NACHT ZU GESTERN       

 HANDEWITT Die Feuerwehren im Norden des Kreises kommen nicht zur Ruhe. Kurz nachdem die Handewitter Kameraden von ihrem Hilfseinsatz beim Großbrand des Historischen Krugs in Oeversee zurückgekehrt waren, schrillten am Montagabend gegen 21.40 Uhr wieder Meldeempfänger und Sirenen: der nächste Einsatz für die ehrenamtlichen Helfer. Dieses Mal schlugen die Flammen in der eigenen Gemeinde hoch. Im Handewitter Ortsteil Gottrupel war eine rund 3000 Quadratmeter große Lagerhalle der Thomsen Räucherspäne /Räucherholz GmbH in Brand geraten – und die darin eingelagerten, leicht entzündlichen Holzspäne fingen sofort Feuer. Das breitete sich enorm schnell aus.

Schon als die ersten Einsatzkräfte der zunächst alarmierten Wehren Handewitt und Ellund eintrafen, stoben Flammen und Glut meterhoch aus der unweit der Autobahn 7 und Bundesstraße 199 gelegenen Halle. Umgehend wurden weitere Wehren angefordert. Die Kameraden aus Meyn, Weding, Harrislee, Flensburg-Weiche, Jarplund und Haurup / Hüllerup eilten zur Hilfe. Ein Schlauchwagen aus Flensburg kam zum Einsatz. Mit ihm war es möglich, auch eine vom Hydrantennetz unabhängige Wasserversorgung aufzubauen.

Hilfe aus der Bevölkerung Dazu wurde Wasser aus einem nahe gelegenen Angelsee an die Brandstelle gepumpt. Landwirte und Lohnunternehmer unterstützten die Löscharbeiten mit wassergefüllten Güllewagen. Bagger und Radlader wurden bewegt, um brennendes Material aus der Halle zu ziehen.

Auch viele Handewitter Bürger kamen als zivile Helfer zur Unglücksstelle. Über soziale Netzwerke aufgerufen, brachten sie den Einsatzkräften große Mengen an Getränken. Zugute kam den Beteiligten, dass ein nahe gelegener Einkaufspark noch geöffnet war und dort Getränke gekauft werden konnten. Um die Versorgung der Einsatzkräfte bei der auch am Abend noch anhaltenden starken Hitze sicherzustellen, wurden außerdem das Deutsche Rote Kreuz Kappeln und der Rettungsdienst angefordert.

Die Löscharbeiten dauerten die Nacht über an. Bis in die gestrigen Mittagsstunden waren noch Nachlöscharbeiten notwendig, um ein erneutes Aufflammen zu unterbinden. Ein dicker Löschteppich liegt nun über der Brandstelle. Nach Polizeiangaben liegt der Schaden voraussichtlich in einem hohen sechsstelligen Bereich. Die Brandursache blieb zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Quelle: SH:Z vom 01.08.18


===============================================================

Einsatz in Timmersiek: Acker in Flammen


                                                                                 Foto: Nolte        

Handewitt
Auf einmal ging alles ganz schnell. Bei Erntearbeiten mit einer Strohballenpresse ist am Sonnabend gegen 15 Uhr im Handewitter Ortsteil Timmersiek ein Feld in Flammen aufgegangen. Der Flächenbrand breitete sich rasend schnell aus und die Flammen zogen vom Wind getrieben in Richtung eines Wohnhauses. Die alarmierten Feuerwehren aus Handewitt und Ellund riefen umgehend weitere Kräfte aus Meyn zu Hilfe. Glücklicherweise hatten Landwirte bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte damit begonnen Brandschneisen zu ziehen, um die Ausbreitung der Flammen zu stoppen. Mit massivem Einsatz von Löschwasser gelang es den Brand nach rund einer Stunde zu löschen. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte auch von Landwirten, die binnen kurzer Zeit tausende Liter Wasser mit Gülleanhängern großflächig verteilen können. Es konnte jedoch nicht verhindert werden, dass rund drei Hektar des Getreidefeldes abgebrannten. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Die Feuerwehr weist eindringlich darauf hin, dass die Flächen- und Waldbrandgefahr zurzeit extrem hoch ist und bereits ein kleiner Funke genügen kann, um einen Flächenbrand auszulösen. Auch die Landwirte sollten entsprechende Vorkehrungen treffen.
bno
Quelle: SHZ vom 23.07.18


 

=========================================================

NEUJAHRSPAROLE
Die Grenze ist kein Hindernis mehr

Bei der Neujahrsparole in der Klipleffhalle konnte Direktor Jarl Vagn Hansen (4. v. l.) dänische und deutsche Zusammenrarbeits- und Netzwerkpartner von „Gefahrenabwehr ohne Grenze“ begrüßen.Foto: DN

Zusammenarbeit zwischen deutschem und dänischem Rettungs- und Katastrophenschutz klappt im Alltag.
Der Direktor der Brand- und Rettungsbereitschaft für die Kommunen Apenrade, Hadersleben und Tondern, Jarl Vagn Hansen, zog bei der Neujahrsparole in der Klipleffhalle am Sonnabend ein überaus positives Fazit des nordschleswigschen Rettungs- und Katastrophenschutzes. Man habe das „Plansoll“ nicht nur erfüllt, sondern übererfüllt. Ganz großen Anteil daran hat das Interreg-Projekt „Gefahrenabwehr ohne Grenzen“ (dän.: Beredskab uden grænser). „Ziel und Ambition ist es, dem Bürger die best mögliche Hilfe angedeihen zu lassen – und zwar schnellst möglich, auf beiden Seiten.
„Die Zusammenarbeit funktioniert“, stellt Jarl V. Hansen fest und freut sich, dass die Akteure auf beiden Seiten aktiv an dem Gelingen der Zusammenarbeit beitragen zum Wohle der Bürger im grenznahen Raum. Er zeigte sich glücklich darüber, dass das Bereitschaftsgesetz kein Hindernis für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit darstellt.
An der Neujahrsparole in Klipleff nahmen auch Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Nordfriesland sowie von verschiedenen Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks teil.
Quelle: Nordschleswiger Online vom 16.01.18


===============================================================
Ein eingespieltes Team


 

Eine komplette Arbeitswoche mit 40 Stunden nur für das Ehrenamt und die Sicherheit der Allgemeinheit – das ist die gelebte Realität bei der Ortswehr Ellund. In 2017 leisteten die 51 Aktiven zusammengerechnet 2043 unentgeltliche Dienststunden. „Dafür gebührt euch große Anerkennung“, sagte Gerhard Beirer, Vorsitzender des Finanz- und Wirtschaftsausschusses. „Die Ellunder regeln ihre Angelegenheiten selbst, bevor sie die Gemeinde einschalten“, lobte Bürgermeister Thomas Rasmussen.
Die weitgehende Einigkeit unter den Ellunder Blauröcken zeigte sich auch bei den Wahlen. Wehrführer Richard Andersen geht in seine dritte sechsjährige Amtszeit – das Votum fiel bei geheimer Wahl einstimmig aus. „Wir werden unsere Arbeit so fortzusetzen, wie wir sie bislang gestaltet haben“, sagte der Ortswehrführer. „Wir sind ein eingespieltes Team.“ Auch sein Stellvertreter Thorsten Meyer bleibt bei der Stange.
Ein Generationswechsel gab es bei den Finanzen. Torben Petersen fungiert ab sofort als Schatzmeister, Laif Wegner zog sich auf die StellvertreterFunktion zurück. Finn Andersen und Hans-Werner Schwennsen wurden als Gruppenführer gewählt, Jan Lenz als stellvertretender Gruppenführer. Mark Schneider wurde Schriftführer.
Insgesamt 30 Einsätze, darunter auch Unfälle mit Toten und Verletzten, prägten das Jahr 2017, das als „durchschnittlich“ in die Statistik einging.
Eine Ellunder Delegation besuchte im Oktober die „Rescue Days“, die größte Ausbildungsveranstaltung der Technischen Hilfe überhaupt, in Schwarzenbeck. Nicht weniger als 80 Ausbilder aus vielen Ländern gaben diesem Event eine besondere Note.
Finn Andersen (Oberlöschmeister), Marco Raun, Jörg Scheiwe (beide Löschmeister) wurden befördert. Stefan Bradatsch (20 Jahre), Finn Andersen, Torben Petersen und Hans-Werner
Schwennsen (alle 10 Jahre) erhielten wegen ihrer langjährigen Zugehörigkeit zur Wehr
eine Urkunde. (ki) 

Quelle: Handewitter Gemeindeblatt 02/2018



================2018===================


Waschmaschine defekt – Küche brennt aus



HANDEWITT Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus ist am Freitagnachmittag erheblicher Sachschaden entstanden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Handewitt war gegen 14 Uhr in Ellund-West in einem Küchenraum eine Waschmaschine in Brand geraten. Durch die starke Rauchentwicklung wurde der Eigentümer auf das Feuer aufmerksam. Der Mann konnte sich rechtzeitig ins Freie retten und weitere Bewohner warnen. Die Feuerwehren aus Ellund und Handewitt konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindern, die Küche brannte vollständig aus. Der Schaden wird auf rund 25 000 Euro geschätzt.
Quelle: SHZ vom 25.11.17

===============================================================

RESCUE DAYS 2017 – Wir waren dabei…


Vom 20. bis 22. Oktober 2017 fanden die diesjährigen Rescue Days statt. Schwarzenbek (Schleswig-Holstein) war dieses Jahr Austragungsstätte der weltgrößten Ausbildungsveranstaltung der technischen Hilfeleistung und ein Angehöriger der FF Ellund war mit dabei.
Der Veranstalter, die WEBER-HYDRAULIK GmbH, versprach auch dieses Jahr wieder unzählige Highlights. Von der „einfachen“ PKW-Rettung, bis hin zur aufwendigen LKW-Rettung war quasi alles vertreten, was im Alltag der technischen Rettung auf eine Feuerwehr zukommen kann. 80 internationale Ausbilder schulten die etwa 700 Teilnehmer aus aller Welt an diesen Tagen.
Inhalt des Schulungsprogramms waren unter anderem die patientengerechte Rettung aus LKWs, Update zur aktuellen Fahrzeugtechnik, diverse PKW-Stationen mit verschiedenen Unfall-Szenarien, die sogenannte „Kettenrettung“ (siehe Link unten) und auch das Retten ohne Schere und Spreizer. Neben den praktischen Einheiten wurden auch die moderne Bustechnik, Busunfall mit MANV-Szenerien und die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr gelehrt.
Unser Kamerad war begeistert von der Veranstaltung und wird uns nun als Multiplikator zur Verfügung stehen.
Wir danken dem Förderverein der FF Ellund e.V. für die finanzielle Unterstützung, ohne dessen Hilfe die Teilnahme an dieser hochwertigen Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre!


Externer Link zu einem Clip zur „Kettenrettung“
https://youtu.be/KRs9WOkx5hE


======================================

Treue Kameraden: Ehrenabteilung trifft sich seit zehn Jahren

Foto: Kirschner

HANDEWITT Trubel am und im Gerätehaus der Feuerwehr Ellund: Die Ehrenabteilung der Ortswehr feierte das zehnjährige Bestehen ihrer monatlichen Treffs. Diesmal sang sogar der Shanty-Chor „Ellunder Nordlichter“ in der Fahrzeughalle. Dann folgten Klönschnack und ein gemeinsames Essen. „Das ist besonders wichtig“, strahlte Organisator Rolf Kresse. „Im Schnitt kommen 85 bis 90 Prozent. Man fehlt eigentlich nur bei Krankheit oder wenn mal wirklich etwas Dringendes anliegt.“

Mit 67 Jahren in die Ehrenabteilung – so schreibt es das Gesetz vor. Es berücksichtigt allerdings nicht die Verbundenheit vieler Feuerwehrleute zu ihrer Wehr. „Das ist schon ein großer Einschnitt“, erklärt Ortswehrführer Richard Andersen. „Sonst übte man ständig zusammen, dann kommen nur noch Einladungen für die Jahresversammlung und den Kameradschaftsabend.“ Rolf Kresse, 2007 gerade erst von der Wehrführung in die Ehrenabteilung „befördert“, übernahm mit wechselnden Mitstreitern die Initiative.

Oft steht die Geselligkeit im Mittelpunkt. Manchmal wird ein Film gezeigt oder eine Dia-Show. Zur Weihnachtsfeier sind die Ehefrauen willkommen, ebenso zur jährlichen Tagestour, die die Ellunder zuletzt nach Nordstrand und zum Wasserverband Oeversee führte. Wenn alle zum Treffen kommen, sitzen 16 ehemalige Ellunder Aktive beisammen – und zwei aus Fröslee. Mit der dänischen Wehr gab es eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, bis sich auf dänischer Seite das Löschwesen neu organisierte. ki

Quelle: SHZ vom 17.10.17

======================================

Defekte Bremse an Gefahrgut-LKW löst Feuerwehreinsatz aus

Foto: Benjamin Nolte

Eine offenbar defekte Bremse an einem mit Gefahrgut beladenden Sattelschlepper hat am Donnerstagnachmittag gegen 13 Uhr in Handewitt einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Der Fahrer des LKW war auf der A7 in Richtung Norden unterwegs, als er ein Problem und eine Rauchentwicklung an einer der hinteren Achsen feststellte. Er verließ die Autobahn und stoppte sein Fahrzeug unter der Autobahnbrücke an der B199. Aufgrund der Rauchentwicklung an der Bremsanlage alarmierte er die Feuerwehr.

Die freiwilligen Feuerwehren aus Handewitt und Ellund wurden mit dem Stichwort „LKW Brand“ auf die B199 alarmiert. Glücklicherweise war beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge keine größere Rauchentwicklung mehr feststellbar. Unter Atemschutz wurde die Bremsanlage mit Wasser gekühlt. Es konnte verhindert werden, dass der mit Ölschlamm beladene LKW Feuer fängt. Ein Brand von LKW und Ladung unter der Autobahnbrücke hätte schwere Folgen haben können.

Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund 45 Minuten beendet. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.
Quelle: BOS Inside v. 05.10.17




===============================================================


Ortswehr Ellund: "Heißausbildung" in Enge Sande

Der gefährlichste Teil der Tätigkeit von Feuerwehrangehörigen stellt die Bekämpfung von Zimmer-, Wohnungs- und Kellerbränden dar. Hinzu kommt, dass sich das Brandverhalten dieser Brände in den letzten Jahrzenten erheblich verändert hat. Früher waren die Einrichtungsgegenstände überwiegend aus Holz. Heute haben unterschiedlichste Kunststoffe Einzug in die Möbelfabrikation gefunden und in die Innenausstattungen von Büros und Wohnungen gehalten.
Kommt es zu einem Feuer, entsteht in den Räumlichkeiten ein thermisch aufbereiteter Brandrauch, der sich zu einem explosionsfähigen Gemisch verwandeln kann. Kommt nun die Feuerwehr zum Einsatz heißt dann besonnen und mit Bedacht vorzugehen.
Damit sich die Feuerwehren speziell auf diese Einsatzszenarien vorzubereiten können, hat die Fa. Firetraining Germany eine entsprechende Übungsanlage auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Enge Sande geschaffen.
Mit Unterstützung des Fördervereins der Feuerwehr Ellund führte die Firma eine entsprechende theoretische Ausbildung im Rahmen eines "Rauchleseseminars" in Ellund durch. In diesem Seminar ging speziell darum ging, den Brandrauch zu lesen und zu verstehen und die verschiedenen Ventilationstechniken (Entrauchung von Räumlichkeiten) und Strahlrohrtechniken anzuwenden.

Nach diesem Seminar ging es am 17.06.17 für -13- Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Ellund zur "Heißausbildung" in den Nachbarkreis Nordfriesland in die Übungsanlage nach Enge Sande. Unter der fachlichen Leitung von Tore Schlichting wurden, nach entsprechender Sicherheitseinweisung, bei dieser ganztägigen Ausbildung die verschiedenen Stationen in dieser holzbefeuerten Anlage, bei Temperaturen von zu 650 Grad, abgearbeitet.
Unter anderem wurden in einer in einem Bunker verbauten "Wohnung" unter realen Bedingungen die Brandbekämpfung und die Rettung verunfallter Atemschutzgeräteträger in heißen und stark verrauchten Räumlichkeiten geübt. Zudem wurden die theoretisch erworbenen Grundkenntnisse des "Rauchleseseminars" wie die Verbrennungsprozesse, das Verhalten des Brandrauches bei der Durchzündung in intensiven praktischen Vorführungen und Übungen vertieft.

Alle Seminarteilnehmer waren nach diesem Seminartag zwar körperlich geschafft, aber alle waren begeistert von der Möglichkeit unter realen Bedingungen die Innenbrandbekämpfung und die Rettung von Personen trainieren zu können.

"Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal zur Brandausbildung in Enge Sande. Hier stehen speziell den Atemschutzgeräteträgern vielfältige Möglichkeiten der Ausbildung unter realen Bedingungen zur Verfügung", resümierte Richard Andersen, Wehrführer der Feuerwehr Ellund, den Ausbildungstag
Quelle: Handewitter Gemeindeblatt 4/17


===============================================================

Erfolgreiche Suche nach Sponsoren für Schnelleinsatzzelte der Feuerwehren


 

Die Fördervereine der Freiwilligen Feuerwehren Ellund und Jarplund planten die Anschaffung zweier Schelleinsatzzelte. Diese sind in 3-4 Minuten einsatzbereit und können unter anderem als witterungsgeschützter Sitz einer Einsatzleitung, als Ablageort für technisches Gerät und Ausrüstung, als Verletztenablage oder als Witterungsschutz für Reservekräfte verwendet werden. Die Kosten für beide zelte liegen bei ca. 8000 €.
Auf der Suche nach Sponsoren sind die Fördervereine schnell fündig geworden. Werner Hinrichs aus Ellund bedankte sich mit einer Spende für einen lebensrettenden Einsatz der Feuerwehr Ellund nach einem Verkehrsunfall. Die Raiffeisenbank Handewitt ist seit Jahren Partner der Feuerwehr und war sofort bereit, den Fördervereinen die noch benötigten Mittel für die Anschaffung der Schnelleinsatzzelte zur Verfügung zu stellen.
Ein großer Dank an die Sponsoren.

Quelle: Handewitter Gemeindeblatt 4/17


======================================

Schleudernder Lkw kracht in Stauende: Drei Verletzte auf der A7

DAS REISEMOBIL WURDE BEI DEM UNFALL ERHEBLICH BESCHÄDIGT.

Im Rückstau der Grenzkontrolle zur Einreise nach Dänemark ist es gestern Nachmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Möglicherweise aufgrund von Aquaplaning war ein Lastzug ins Schleudern geraten und gegen ein Wohnmobil geprallt.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.15 Uhr rund 500 Meter vor dem Grenzübergang Ellund. Nach ersten Erkenntnissen staute sich der Verkehr aufgrund der Einreisekontrolle zurück. Der Fahrer eines Sattelzuges geriet am Stauende auf der regennassen Fahrbahn plötzlich ins Schleudern und konnte sein Gefährt nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Um Schlimmeres zu verhindern, wich der Trucker auf den Grünstreifen aus. Dabei streifte er das Heck eines Wohnmobils und beschädigte dieses schwer. Zudem wurde der Camper auf einen davor stehenden VW Golf geschoben. Der Lastzug „fällte“ noch ein Verkehrszeichen, bevor er schwer beschädigt zum Stehen kam.
Unfallzeugen alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Da von zahlreichen Verletzten ausgegangen werden musste, entsandte die Rettungsleitstelle mehrere Rettungswagen, den Notarzt sowie Freiwilligen Feuerwehren Handewitt und Ellund sowie die Berufsfeuerwehr Flensburg an die Unfallstelle.
Drei Menschen wurden bei dem Unfall verletzt – zwei von ihnen schwer. Dabei soll es sich um Insassen der beiden von dem Lastwagen getroffenen Fahrzeuge handeln. Lebensgefahr soll aber nicht bestehen. Nähere Angaben konnte die Polizei noch nicht machen. Auch die exakte Unfallursache steht demnach noch nicht fest. Die Autobahn wurde für rund eine Stunde voll gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifließen. ksö

Quelle: SHZ vom 01.07.17

===============================================================

Spanischer Lastzug im Graben - Fahrer unverletzt.

Schafflund/ Bei einem Unfall mit einem Sattelauflieger aus Spanien ist am Dienstagnachmittag erheblicher Sachschaden entstanden.

Erste Meldungen, das der Fahrer bei dem Unfall eingeklemmt und verletzt wurde, bestätigten sich nicht. Der Lastzug einer Spedition aus Almeria in Spanien, war gegen 16.30 Uhr zwischen Schafflund und Nordhackstedt aus noch unbekannter Ursache nach rechts auf die Bankette geraten und in den Böschungsgraben gestürzt.

Unfallzeugen wählten den Notruf 112 , die Leitstelle in Harrislee alarmierte die Freiwilligen Feuerwehren Schafflund und Ellund zur technischen Hilfe. Der LKW-Fahrer konnte sich noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selber aus der Fahrerkabine befreien, er blieb unverletzt. Der leere Sattelauflieger sollte nach Polizeiangaben in Nordhackstedt beladen werden.

Die Feuerwehr Schafflund leitete den Autoverkehr im Wechsel an der Unfallstelle vorbei.

Ein Bergungsunternehmen konnte den beschädigten Havaristen am Abend bergen und in eine Fachwerkstatt abschleppen. Die Höhe des entstandenen Sachschaden stand am Abend noch nicht fest.


Quelle: Nordpresse vom 02.05.17


===============================================================

Förderverein spendiert der Feuerwehr Zelte
 

Handewitt

Bei der Jahresversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Ellund hatte der Vorsitzende Egon Ossowski gute Nachrichten. „Die Mitgliederentwicklung verlief sehr erfreulich“, sagte er. „Mittlerweile hat der Verein 49 Mitglieder“.

Er und Ortswehrführer Richard Andersen berichteten ausführlich über die drei größeren Vorhaben, die 2016 durch den Förderverein verwirklicht worden sind. So wurde im Juni ein Notstromaggregat in Dienst gestellt, das als Sachspende der Firma „Gasunie“ den Weg an die Grenze gefunden hatte.

Im Herbst nahmen die Ellunder Atemschutzträger an einer Spezialausbildung teil. Während eines mehrtägigen Seminars lernten die Einsatzkräfte Rauchfärbungen bei einem Brand zu erkennen und zu deuten, mit dem Ziel, daraus die richtigen Schlüsse für das weitere Vorgehen während des Löscheinsatzes zu ziehen.

In Kooperation mit dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in Jarplund wurden zwei Schnelleinsatzzelte beschafft. Die Raiffeisenbank und Fördervereinsmitglied Werner Hinrichs halfen bei der Finanzierung. Mit Hilfe der mobilen Zelte können die Einsatzkräfte binnen fünf Minuten vor Ort Sanitätsräume oder witterungsunabhängige Sammel- und Betreuungsstellen errichten.

ki

    Quelle: SHZ vom 19.04.17

======================================
 

=====================================================================

Julius Raun ist seit 60 Jahren Brandschützer

Ehrung für 60 Jahre in der Feuerwehr: Julius Raun (2.v.l.) mit Gemeindewehrführer Frank Thiel (v.l.),
Ortswehrführer Richard Andersen und dem stellvertretenden Ortswehrführer Thorsten Meyer.
Foto: ki


Handewitt

Das hatte es wohl noch nicht gegeben. 20 Absagen gingen kurzfristig ein, weil in Ellund eine Erkältungswelle grassierte. Dennoch war beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Ellund kein Abbruch der Stimmung zu beobachten. Traditionell wurden in diesem feierlichen Rahmen die Ehrungen und Beförderungen vorgenommen.
Die Anwesenden erhoben sich von ihren Sitzen und applaudierten im Schützenheim auf, als Julius Raun nach vorne gerufen wurde. Seit nunmehr 60 Jahren ist er bei der Feuerwehr. Inzwischen sind auch seine Kinder und Enkel den „Blauröcken“ beigetreten. Auch Hans-Jürgen Nicolaysen (50 Jahre), Joachim Kropp (40 Jahre), Lorenz Post, Gunnar Kjergaard (beide 30 Jahre) und Dag Schmidt (20 Jahre) blickten auf eine lange Zugehörigkeit zu den Brandschützern zurück.
„Feuerwehr auf“, hieß es dann bei den Beförderungen. Die neuen Löschmeister Thomas Petersen, Thomas Michael und Oberfeuerwehrmann Julian Heuer freuten sich über ihren nächsten Dienstgrad.
„Wir ziehen alle an einem Strang“, gab Ortswehrführer Richard Andersen die Parole für den langen Abend aus. Die Kameraden hatten fast durchweg ihre Ehepartner mitgebracht. Die Frauen bekamen Teelichter geschenkt – für den Heimweg, der durch die dunkle Nacht führte. Die beiden Disc-Jockeys legten bis in den frühen Morgen Musik auf.

ki
Quelle: SHZ vom 22.02.17


===============================================================

Grenzüberschreitende Hilfe: Zum Großeinsatz nach Dänemark
Handewitt

30 Alarmierungen für die 51 Einsatzkräfte starke Ortswehr Ellund 2016 – die nackten Zahlen sprechen für ein eher ruhiges Jahr. Wäre da nicht ein Einsatz gewesen, den die 16 teilnehmenden Kameraden vermutlich ein Leben lang nicht vergessen werden: Anfang Februar wurden die Ellunder zu einem Großbrand im Hafen von Fredericia in Dänemark gerufen. „Als wir auf den Weg dorthin erfuhren, dass ganze Straßenzüge brennen würden, herrschte sofort Ruhe im Auto“, berichtete Wehrführer Richard Andersen in der Jahresversammlung. Einsätze in Dänemark seien nichts Besonderes mehr. Mehrmals jährlich gehe es über die Grenze. Umgekehrt hätten sich zwei Kameraden aus Fröslev der Ellunder Wehr angeschlossen. Im Laufe des Jahres sei eine Großübung mit mehreren Nachbarwehren beidseits der Grenze geplant – unterstützt durch EU-Gelder. Handewitts Bürgermeister Thomas Rasmussen lobte die grenzübergreifende Zusammenarbeit.
1830 Stunden leistete die Ortswehr Ellund 2016 ehrenamtlich – nur gut ein Viertel für Einsätze, der Rest wurde in Übungsabende und Ausbildung investiert. Mit 20 Atemschutzträgern ist die Ortswehr gut aufgestellt. Digitalfunk und digitale Pager wurden eingeführt. „Zuvor hatten wir wegen der Grenznähe 25 Prozent Ausfälle, jetzt kommen die Alarmierungen bei jedem Kameraden an“, erklärt Andersen. Gewählt wurden Mark Schneider (Sicherheitsbeauftragter), Torben Petersen (Kassenwart), Marco Raun (stellv. Gruppenführer) und Timo Raun (Atemschutzgerätewart). Die Beförderungen und Ehrungen erfolgen beim Ellunder Kameradschaftsabend am 11. Februar. 

ki
Quelle: SHZ vom 01.02.17



======================================

Handewitt: Porsche-Fahrer stirbt bei Glatteisunfall auf der A7

                                                                                                                                                               

Handewitt: Den Einsatzkräften bot sich ein großes Trümmerfeld als sie am Donnerstagabend gegen 21.45 Uhr die Unfallstelle auf der A7 bei Handewitt erreichten. Möglicherweise hatte der Fahrer eines Porsche 911 auf Höhe der Abfahrt Flensburg Harrislee bei Glatteisbildung durch Eisregen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und geriet ins Schleudern. Der Sportwagen rutschte in bzw. unter die Leitplanke und hob diese auf einer Länge von rund 20 Metern regelrecht aus der Verankerung, anschließend schleuderte das Fahrzeug noch rund 100 Meter weiter ehe es schwer beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen kam.

Ersthelfer wählten sofort den Notruf. Rettungsdienst, Notarzt und die Feuerwehren Handewitt und Ellund rückten umgehend aus. „Bei unserem Eintreffen war der Rettungsdienst bereits vor Ort und mit Wiederbelebungsmaßnahmen bei dem eingeklemmten Fahrer des Unfallfahrzeuges beschäftigt“, erklärt Peter-Walter Johannsen, der Einsatzleiter der Feuerwehr Handewitt, „wir haben sofort mit einer sogenannten Crashrettung begonnen. Dabei wir das Fahrzeug so schnell es geht mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät geöffnet um den eingeklemmten Fahrer zu befreien.“

Trotz der schnellen Rettung durch die Feuerwehr, verstarb der Mann noch am Unfallort. Nach ersten Erkenntnissen saß auf dem Beifahrersitz noch eine Frau, die offenbar nur leicht verletzt worden ist. “Auch wir waren auf der Anfahrt von extremer Straßenglätte durch Eisregen betroffen”, berichte Johannsen, “dennoch konnten wir nach wenigen Minuten vor Ort sein.”

Die Autobahn 7 war in Fahrtrichtung Norden zwischen der Anschlussstelle Flensburg/Harrislee und der dänischen Grenze für mehrere Stunden voll gesperrt.

Quelle: BOS-Inside vom 13.01.17




========================2016===========================

HANDEWITT: B199: „Ente“ fängt während der Fahrt Feuer - Fahrerin verletzt
Binnen Sekunden war das Auto voller Rauch. Fahrerin kann sich retten.


Foto: Nolte

HANDEWITT | Plötzlich war überall Rauch, die Fahrerin eines Citroen 2CV, kurz „Ente“ genannt, war am Samstagabend zwischen Schafflund und Handewitt auf der B199 unterwegs, als ihr Fahrzeug plötzlich Feuer fing. Binnen Sekunden war der Innenraum des Fahrzeuges voller Rauch und nahm der Fahrerin die Sicht. Nach Informationen der Feuerwehr konnte sie das Fahrzeug noch nach links in eine Hecke steuern. 
Über Notruf alarmierten Anwohner die Feuerwehr, Flammen schlugen mittlerweile aus dem Motorraum der „Ente“. Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Ellund waren nach wenigen Minuten vor Ort und begannen mit den Löscharbeiten. Der Brand war schnell unter Kontrolle, das Fahrzeug erlitt jedoch einen Totalschaden. Da die Autofahrerin offenbar Rauchgase eingeatmet hat und über Hustenreiz klagte, wurde ein Rettungswagen alarmiert, der die Fahrerin für weitere Untersuchungen in die Notaufnahme nach Flensburg brachte.

Der Citroen brannte im Motorraum komplett aus, auch der Innenraum wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Fahrzeuges beauftragt.

Quelle: SHZ vom 14.11.16

==========================================================

Neuerung bei der Feuerwehr Ellund
Crash-Recovery System in Betrieb genommen

 

 

Warum das Crash Recovery System?
Nach schweren Verkehrsunfällen können Sekunden über Leben und Tod entscheiden, darüber ob man sich wieder vollständig erholt oder ggf. mit lebenslangen Behinderungen leben muss. Rettungskräfte müssen deshalb in der Lage sein schnell zu agieren.
Allerdings entwickeln sich im Bereich des Kraftfahrzeugbaus neue Technologien mit hoher Geschwindigkeit. Die Anwendung neuartiger Werkstoffe und Verstärkungsmaßnahmen sowie Sicherheitssysteme bieten heute einen guten Schutz bei Verkehrsunfällen. 

  

Die Chancen einen solchen ohne schwere Verletzungen zu überstehen haben sich durch diese Entwicklungen erheblich verbessert. Dies hat aber auch dazu geführt, dass es für Rettungskräfte ggf. schwieriger ist Fahrzeuginsassen aus Unfallfahrzeugen zu befreien. Sicherheitseinrichtungen können sich nach dem eigentlichen Unfall unter Umständen zu Barrieren für Retter und Fahrzeuginsassen wandeln. Nicht ausgelöste Airbags, Hybridgasgeneratoren und alternative Antriebssysteme sind nur einige Beispiele für potentielle Gefahren. Die Lokalisierung und Identifizierung dieser Komponenten während der Rettungsarbeiten ist deshalb von besonderer Bedeutung, stellt allerdings keine leichte Aufgabe dar, da es unterschiede von Fahrzeugmodell zu Fahrzeugmodell und von Fahrzeughersteller zu Fahrzeughersteller gibt. Ganz davon abgesehen geht die Entwicklung der Kraftfahrzeuge unterdessen permanent weiter, so dass es äußerst schwierig für Einsatzkräfte ist, sich auf dem aktuellen Stand zu halten.

Nach der Projektierungsphase und in Absprache mit den beteiligten Kreisfeuerwehrverbänden und der Berufsfeuerwehr wurde das Rettungskarten-Datenbanksystem der Fa. Moditech in der Kooperativen Leitstelle Harrislee in Betrieb genommen. In der Gemeinde Handewitt wurden u.a. die Freiwillige Feuerwehr Ellund miteinem entsprechenden Tablet für dieses System ausgestattet.

Das so genannte Crash Recovery System ermöglicht den Abruf und Anzeige der Rettungskarten anhand der Fahrzeugtypenauswahl oder mittels des KFZ-Kennzeichens. Letzteres ermöglicht natürlich die genaueste Identifikation der Unfallfahrzeuge bzw. Zuteilung der korrekten Rettungskarte. Die Fahrzeugkennzeichen werden wenn möglich bereits bei der Notrufannahme durch die Leitstelle abgefragt oder durch die Einsatzkräfte vor Ort übermittelt. Weiterhin bietet das System der Fa. Moditech die größte Fahrzeugdatenbank im Bereich PKW, LKW / Nutzfahrzeuge und Omnibusse.

-------------------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------------------



Gebäudebrand in Handewitt – Feuerwehr steckt im Gerätehaus fest

Foto: Benjamin Nolte / www.bos-inside.de

22. August 2016 – Handewitt: Als am Montagmittag gegen 13 Uhr in der Gemeinde Handewitt die Sirene der Feuerwehr heulte, machten sich die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Handewitt Sekunden später auf in Richtung Gerätehaus. Zunächst war alles wie immer bei einem Einsatz der Handewitter Wehr. Autos parken, umziehen, Fahrzeuge besetzen und dann sollte es los gehen in Richtung Langberg. Dort ist eine größere Holzhütte einer Pfadfindergruppe in Brand geraten. Dichter Rauch drang aus dem Gebäude, durch die Fenster waren Flammen zu sehen.
Die Kameraden der Handewitter Wehr kamen jedoch nicht weit, die elektrischen Rolltore des Gerätehauses ließen sich nicht öffnen, die beiden großen Fahrzeuge steckten fest. “Ein Elektriker hat heute bei uns ein Notstromaggregat eingebaut, an das die Rolltore angeschlossen sind”, berichtet Handewitts Wehrführer Peter-Walter Johannsen, “offenbar kam es bei der Verkabelung zu einem technischen Defekt, so dass die Motoren rückwärts liefen und sich die Tore so nicht mehr öffnen ließen.” Auch das manuelle Öffnen der Tore per Hand mittels Seilzug war von dem Defekt betroffen und nicht mehr möglich.
Die Kameraden reagierten schnell, die Leitstelle wurde informiert und kurzerhand bestiegen einige Kameraden, bewaffnet mit Feuerlöschern, den Mannschaftstransportwagen, der in der Nachbarhalle stand, die nicht von dem Defekt betroffen war um zumindest für den Erstangriff gewappnet zu sein. Seitens der Leitstelle wurde umgehend die Alarmstufe erhöht. Kurze Zeit später traf die ebenfalls alarmierte freiwillige Feuerwehr Ellund am Einsatzort ein. Auch eine Alarmierung der benachbarten Harrisleer Feuerwehr wurde in Betracht gezogen, war letztlich aber nicht mehr notwendig.
Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Gebäude. Unter schwerem Atemschutz hatten die Kameraden der  Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle. An der Holzhütte entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Für die Nachlöscharbeiten musste die Deckenkonstruktion gewaltsam geöffnet werden um an die letzten Glutnester zu gelangen.
Das er mit seinen Kameraden nicht aus dem Gerätehaus kommt, das hat Wehrführer Johannsen auch noch nicht erlebt. “Warum der Elektriker die Tore nach den Umbauarbeiten nicht ausprobiert hat, das kann ich auch nicht sagen”, so Johannsen, “da haben wir noch mal Glück im Unglück gehabt, wenn noch Menschen in dem Gebäude gewesen wären, dann wäre eine Verzögerung auf der Anfahrt dramatischer.”

Quelle: BOS Inside vom 22.08.16

-------------------------------------------------------------------
 

Geretteter spendet 500 Euro 
für die Feuerwehr



Die 500-Euro-Spende von Werner Hinrichs (l.) nimmt Egon Ossowski, 
Vorsitzender des Fördervereins, entgegen.
Foto: Kirschner

Am 17. Juni hielt der „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ellund e.V.“ seine jährliche Mitgliederversammlung ab. Als Gäste konnten der Bürgervorsteher Bruno Lorenzen und der 1. Vorsitzende des Schwesternvereines aus Jarplund Patrick Schulz begrüßt werden. Nach Abwicklung der Regularien ließ der Vorstand das abgelaufene Jahr Revue passieren. Die Mitgliederentwicklung verlief sehr erfreulich; der Verein besteht drei Jahre nach seiner Gründung aus 41 Mitgliedern. Zur Freude der anwesenden Mitglieder legte Bürgervorsteher Lorenzen ebenfalls seinen Aufnahmeantrag vor, dem sofort einstimmig stattgegeben wurde. Kassenwart Finn Andersen bezeichnete den Kassenstand als „sehr gesund“. Ihm wurde von den Kassenprüfern eine professionelle Kassenführung bescheinigt; dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das 125jährige Bestehen der Wehr Ellund. Bei diesem Anlaß wurde vom Verein ein Rettungssatz für Atemschutzträger überreicht. Insgesamt wurden damit seit Gründung des Fördervereins Anschaffungen im Werte von über 5.000,-- EUR übergeben werden.

Wehrführer Richard Andersen berichtete in einer eindrucksvollen Präsentation über den 13stündigen Einsatz beim Großbrand in Fredericia. Daran anknüpfend unterbreitete der 1. Vorsitzende Egon Ossowski den Mitgliedern den Vorschlag, als nächstes Projekt die Beschaffung eines Schnelleinsatzzeltes in Angriff zu nehmen. Dieses Zelt ist vielseitig einsetzbar und bietet u.a. auch den Einsatzkräften Wetterschutz bei langen Einsätzen unter widrigen Verhältnissen. Der Vorschlag wurde einhellig begrüßt und angenommen. Unter großem Applaus erklärte Werner Hinrichs – gerade erst als neues Mitglied aufgenommen – hierfür eine Startsumme von 500 EUR zu spenden. „Die Ellunder Wehr hat mir vor vielen, vielen Jahren einmal das Leben gerettet. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich auch unterstützend zu bedanken bei einer Sache, die allen Feuerwehrmitgliedern zu Gute kommt.“

Aus der Versammlung heraus wurde ferner vorgeschlagen, die Sitzung im kommenden Jahr bereits im April abzuhalten. Damit käme man aus dem Sog der Vorferienzeit heraus.

Bereits nach einer Stunde konnte die offizielle Versammlung beendet werden. Viele Mitglieder lernten sich beim anschließenden gemütlichen Beisammensein näher kennen. 

m 17. Juni hielt der „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ellund e.V.“ seine jährliche Mitgliederversammlung ab. Als Gäste konnten der Bürgervorsteher Bruno Lorenzen und der 1. Vorsitzende des Schwesternvereines aus Jarplund Patrick Schulz begrüßt werden. Nach Abwicklung der Regularien ließ der Vorstand das abgelaufene Jahr Revue passieren. Die Mitgliederentwicklung verlief sehr erfreulich; der Verein besteht drei Jahre nach seiner Gründung aus 41 Mitgliedern. Zur Freude der anwesenden Mitglieder legte Bürgervorsteher Lorenzen ebenfalls seinen Aufnahmeantrag vor, dem sofort einstimmig stattgegeben wurde. Kassenwart Finn Andersen bezeichnete den Kassenstand als „sehr gesund“. Ihm wurde von den Kassenprüfern eine professionelle Kassenführung bescheinigt; dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das 125jährige Bestehen der Wehr Ellund. Bei diesem Anlaß wurde vom Verein ein Rettungssatz für Atemschutzträger überreicht. Insgesamt wurden damit seit Gründung des Fördervereins Anschaffungen im Werte von über 5.000,-- EUR übergeben werden.

Wehrführer Richard Andersen berichtete in einer eindrucksvollen Präsentation über den 13stündigen Einsatz beim Großbrand in Fredericia. Daran anknüpfend unterbreitete der 1. Vorsitzende Egon Ossowski den Mitgliedern den Vorschlag, als nächstes Projekt die Beschaffung eines Schnelleinsatzzeltes in Angriff zu nehmen. Dieses Zelt ist vielseitig einsetzbar und bietet u.a. auch den Einsatzkräften Wetterschutz bei langen Einsätzen unter widrigen Verhältnissen. Der Vorschlag wurde einhellig begrüßt und angenommen. Unter großem Applaus erklärte Werner Hinrichs – gerade erst als neues Mitglied aufgenommen – hierfür eine Startsumme von 500 EUR zu spenden. „Die Ellunder Wehr hat mir vor vielen, vielen Jahren einmal das Leben gerettet. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich auch unterstützend zu bedanken bei einer Sache, die allen Feuerwehrmitgliedern zu Gute kommt.“

Aus der Versammlung heraus wurde ferner vorgeschlagen, die Sitzung im kommenden Jahr bereits im April abzuhalten. Damit käme man aus dem Sog der Vorferienzeit heraus.

Bereits nach einer Stunde konnte die offizielle Versammlung beendet werden. Viele Mitglieder lernten sich beim anschließenden gemütlichen Beisammensein näher kennen. 

Quelle: Handewitter Gemeindeblatt 04/2016

======================================

Salpetersäure ausgetreten – Stundenlanger Großeinsatz für die Feuerwehren in Weding

28. Mai 2016 – Weding: Ein Fehler beim Verladen sorgte am Samstag im Handewitter Ortsteil Weding für einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr. Auf dem Gelände einer Spedition wurde gegen 7 Uhr ein Behälter mit Salpetersäure beschädigt. Rund 300 Liter der stark ätzenden Säure traten dabei aus. Der Fahrer des LKW reagierte schnell und fuhr den Sattelschlepper von der Laderampe weg. Anschließend alarmierte er sofort die Feuerwehr. Als die ersten Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Weding und der Berufsfeuerwehr Flensburg eintrafen reagierte die Säure offenbar bereits. Gelblich, roter Rauch stieg am Auflieger des LKW empor. Unter schwerem Atemschutz begutachteten die Einsatzkräfte die Lage. Zusätzlich wurde der Löschzug Gefahrgut des Kreises Schleswig-Flensburg alarmiert.

Salpetersäure ist farblos, wirkt auf die Haut- und Atemwege ätzend. Die Säure findet Anwendung bei der Herstellung von Düngemitteln, wird aber auch als Zusatzstoff in der Farbverarbeitung für Lacke sowie für die Sprengstoffherstellung verwendet. Salpetersäure reagiert sowohl mit Metallen als auch mit organischen Materialien.
Aus der anfänglichen Prognose den Einsatz bis zum Mittag abgeschlossen zu haben, wurde nichts. Auch am frühen Abend, 11 Stunden nach Einsatzbeginn war ein Großaufgebot im Wedinger Industriegebiet Heideland vor Ort. Im Laufe des Tages wurden die Feuerwehren Jarplund, Handewitt und Ellund nachalarmiert, da Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle benötigt wurden. Die Arbeiten an dem LKW waren mühsam. Unter Atemschutz mussten die Feuerwehrkräfte in speziellen Schutzanzügen die ausgetretenen Flüssigkeiten binden. Im Anschluss soll der restliche Inhalt des beschädigten Behälters umgepumpt werden.

Der LKW und die Fläche um das Fahrzeug müssen danach ausführlich abgespült werden und das kontaminierte Wasser muss aufgenommen und ebenfalls fachgerecht entsorgt werden. Die untere Wasserbehörde ist vor Ort und begleitet den Einsatz.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Informationen der Feuerwehr nicht.

Der Einsatz wird voraussichtlich noch bis in die späten Abendstunden andauern. Bei Temperaturen von über 20 Grad wurde auf die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken und Lebensmitteln gesorgt

Quelle: BOS-Inside


==================================================

Ellunder Feuerwehr zu elf Bränden 
und sieben Unfällen gerufen



Das Brandschutzehrenzeichen in Silber gibt es für Norbert Petersen (Mitte) mit Gemeindewehrführer Frank Thiel (l.) und Ortswehrführer Richard Andersen.

Foto: Kirschner

Handewitt

Kleine Feinheiten bereicherten zuletzt den Alltag bei der Freiwilligen Feuerwehr Ellund. Ein neuer, zwei Meter hoher Wetterhahn für das Dach des Gerätehauses ist eingetroffen. „Dieser Hahn ist ein kleines Wahrzeichen für unser 125-jähriges Jubiläum im letzten Jahr“, erklärte Ortswehrführer Richard Andersen in der Jahresversammlung. Die Finanzierung sicherte ein Zuschuss der Gemeinde und einer aus der Kameradschaftskasse.

Der mit Geduld erwartete Digitalfunk ist eingebaut. Die Schulung läuft. Ohnehin mangelt es den 56 Aktiven, darunter immerhin 25 Atemschutzträger, nicht an Engagement. 2015 summierte sich deren ehrenamtliche Arbeit für Übungen, Ausbildung und 45 Einsätze auf 2500 Stunden. Zu den Ernstfällen zählten elf Brände und sieben technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen.

Besonders interessant für Ellund: Handewitt und die Nachbarn aus Harrislee seien als Probegemeinden für ein „Routing“ bei Brandfällen ausgewählt worden, berichtete Richard Andersen. Bislang wurde bei Feuer immer auf Gemeindeebene alarmiert, in Zukunft sollen bei Ortsrandlagen – unabhängig von den kommunalen Grenzen – die jeweils nächstgelegen Ortswehren gerufen werden.

Nach zwei Jahren wechselte die Besetzung des Festausschusses: Werner Boisen, Timo Raun und Lewe Clausen übernahmen das Ruder. Die alte Formation hatte noch den Kameradschaftsabend im Schützenheim organisiert, bei dem traditionell die Ehrungen und Beförderungen vorgenommen wurden. Walter Bartsch, Fabian Johannsen und Michael Pawlowski sind nun Oberfeuerwehrmänner, Lewe Clausen, Jan Lenz und Timo Raun stiegen in den Rang des Hauptfeuerwehrmanns auf.

Die Brüder Marco und Timo Raun gehören seit zehn Jahren der Ortswehr Ellund an. Julius Nommensen war zwar nicht anwesend, löste aber ein großes Raunen aus: Eine 60-jährige Mitgliedschaft gibt es nicht alle Tage. Norbert Petersen erhielt das Brandschutzehrenzeichen in Silber. Rolf Günther Schliwsky und Dietrich Schmidt wurden nach guten 40 Jahren Dienst verabschiedet. „Wir verjüngen nun die Ehrenabteilung“, schmunzelten sie.

ki
Quelle: SHZ vom26.03.16


======================================

Feuer in der Küche: Frau
erleidet Rauchvergiftung


Foto: Iwersen

Handewitt

Zu einem Feuer in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mussten gestern Abend die Freiwilligen Feuerwehren Handewitt und Ellund ausrücken. In einer Küche war ein Brand ausgebrochen.

Der Brand wurde kurz vor 18 Uhr gemeldet. Als die Feuerwehr wenig später an der Brandstelle im Mühlenweg eintraf, drang bereits dichter Qualm aus dem Küchenfenster der Wohnung. Unter schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte in die Wohnung vor, um den Brand zu bekämpfen. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache in einem fest verbauten Elektrogerät in der Küchenzeile entstanden und hatte dann umliegende Einrichtungsgegenstände in Brand gesetzt.

Das Feuer konnte mit geringem Wassereinsatz gelöscht werden. Um allerdings an die Glutnester zu gelangen, musste die Feuerwehr Teile der Küche demontieren. Die Bewohnerin konnte sich zwar selbst ins Freie retten, erlitt jedoch eine Rauchvergiftung. Sie wurde mit einem ebenfalls alarmierten Rettungswagen in die Notaufnahme gebracht.

Die Wohnung ist nach Angaben der Feuerwehr aufgrund der starken Rauchentwicklung zunächst unbewohnbar. Weitere Wohneinheiten in dem Haus waren von dem Brand nicht betroffen. Deren Mieter konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

iwe
Quelle: SHZ vom 09.03.16


==================================================

Horror-Unfall im Grenz-Stau

64 Jahre alter Fahrer stirbt bei Kollision mit Lkw gestern Morgen auf der A7 kurz hinter der Abfahrt Flensburg-Harrislee




Foto: Sebastian Iwersen


 

Flensburg/Handewitt

Das Ende des Staus war auch das Ende eines Lebens. Gestern früh um 7.45 Uhr raste ein silberner Mercedes auf der Autobahn 7 zwischen der Anschlussstelle Harrislee und dem deutsch-dänischen Grenzübergang Ellund unter einen polnischen Lkw, obwohl dessen Warnblinklicht eingeschaltet war. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Zur Ursache des Unglücks gibt es derzeit noch keine Angaben.

Der 64-Jährige muss sehr schnell unterwegs gewesen sein. Wie schnell, vermochte Polizeisprecherin Franziska Jurga gestern nicht zu sagen. Der Mann fuhr die neue S-Klasse. Je nach Motorisierung erreicht die Limousine eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 250 Stundenkilometern. „Wir müssen erst die Ergebnisse des Sachverständigen abwarten“, sagte Jurga. Dieser wurde von der Staatsanwaltschaft Flensburg hinzugezogen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Umstände eines schweren Unfalls ungeklärt oder Todesopfer zu beklagen sind. Fest steht: Die Sicht war an diesem Morgen nicht durch Nebel behindert, es gab keine Glätte auf der Straße. Warum der Fahrer, der aus einem kleinen Ort im Landkreis Mecklenburg-Strelitz stammt, ungebremst auf dem Hauptfahrstreifen in das Ende des drei Kilometer langen Staus fuhr, ist völlig offen. Abgelenkt, eingeschlafen? „Man kann auch medizinische Gründe wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht ausschließen“, sagte Franziska Jurga. Die Ermittlungen könnten noch einige Tage in Anspruch nehmen.


 

Foto: Sebastian Iwersen

Der Abschnitt, an dem es zu der folgenschweren Kollision kam, ist nicht durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung geregelt. Erst einen Kilometer vor der Grenze muss das Tempo auf 100, wenig später auf 80 km/h gedrosselt werden. Auf dänischer Seite, nachdem die Autos von der Überholspur auf die rechte Seite wechseln müssen, gilt Tempo 60. Seit Dänemark die umstrittenen Kontrollen wieder eingeführt hat, gibt es regelmäßig Staus an der Grenze. „Das kann zu unterschiedlichsten Zeiten sein“, sagte ein Beamter des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Nord in Schuby. „Selbst nachts kann das passieren.“

Wegen des Sonntag-Fahrverbots für Lastkraftwagen sind allerdings die Morgenstunden des Montags für einen Stau geradezu programmiert. „Es macht sicherlich Sinn, Warnhinweise auf einen möglichen Stau zu installieren“, meinte der Autobahnpolizist, der gestern früh mit fünf Kollegen im Einsatz war. Den Rettungskräften bot sich ein grauenvolles Bild. Der Daimler hatte sich bis zur Hälfte unter den mit 22 Tonnen Stahl beladenen Sattelschlepper gebohrt. Dieser musste angehoben werden, um den Toten zu bergen. Mit einer Seilwinde wurde das Fahrzeug herausgezogen. Die A7 war bis zum Mittag voll gesperrt. Glück im Unglück: Der 40-Tonner wirkte wie ein schützender Puffer für die vor ihm stehenden Fahrzeuge. Wäre der Mercedes auf einen Kleinwagen aufgefahren, wäre das Ausmaß des Unglücks noch verheerender gewesen.

Für das Aufstellen von Warnschildern – Hinweistafeln mit LED-Schrift, die über die augenblickliche Verkehrslage informieren – ist der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) zuständig. Flensburg müsste im vorliegenden Fall eine Anordnung des Betriebssitzes in Kiel umsetzen. Ob es dazu kommt, muss bezweifelt werden. Zwar gab es am 19. Februar bereits einen Unfall auf dänischer Seite – mit einem Schwerverletzten. Doch der Grenzübergang Ellund ist kein Unfallschwerpunkt. Noch nicht.

Quelle: SHZ vom 01.03.16


 

Mercedes fährt in Grenz-Stau: Fahrer tot - A7 bei Harrislee gesperrt

Ein Autofahrer übersieht das Stauende auf der A7 bei Harrislee. Sein Auto verkeilt sich unter einem Lkw

Foto: Sebastian Iwersen

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Montagmorgen auf der Autobahn 7 zwischen der Auffahrt Flensburg/Harrislee und der Grenze zu Dänemark ein Autofahrer getötet worden. Der Mann war am Ende eines offenbar durch die Grenzkontrollen verursachten Staus unter einen Lastwagen gefahren.
Die Autobahn wurde für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen sowie für die Bergung der Unfallfahrzeuge bis zum Mittag voll gesperrt.
Der Unfall ereignete sich kurz vor acht Uhr am Morgen. Vor dem Grenzübergang „Fröslee“ an der Grenze zu Dänemark hatte sich wegen der Grenzkontrollen ein Stau von rund drei Kilometern Länge gebildet. Am Ende des Staus stand auf der rechten Fahrspur ein mit 22 Tonnen Stahl beladener Sattelzug. Dessen Fahrer hatte bereits die Warnblinkanlage eingeschaltet, um den nachfolgenden Verkehr vor dem Stauende zu warnen.
Der Fahrer einer Mercedes S-Klasse fuhr nach Zeugenangaben mit hoher Geschwindigkeit auf den Stau zu – und übersah offenbar den auf der rechten Fahrbahn stehenden Lastzug. Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit so hoher Geschwindigkeit unter den 40-Tonner, dass sich die schwere Limousine bis zur Hälfte unter den Sattelzug schob.
Als die Rettungskräfte wenige Minuten später eintrafen, konnte der Notarzt nur noch den Tod des Autofahrers feststellen. Die Feuerwehr musste für dessen Befreiung zunächst den Sattelzug anheben und das total zerstörte Fahrzeug mit Hilfe einer Seilwinde unter dem Auflieger hervorziehen.
Weshalb der Fahrer auf dem Weg nach Dänemark auf den Laster krachte, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Das Luxusauto habe ein Kennzeichen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.           

Quelle: SH:Z  Online vom 29.02.16


Großbrand in Fredericia

Video: Großbrand in Dänemark


 

Deutsche Feuerwehr hilft bei Großbrand in Dänemark

In Fredericia explodieren zwei Tanks mit Frittierfett / Stundenlanger Kampf gegen die Flammen

FredericIa/Flensburg

Rund 30 Feuerwehrleute aus dem nördlichen Schleswig-Holstein mussten Donnerstagnacht zu einem Großbrand nach Dänemark ausrücken. Mehrere Tanks eines Öllagers im Hafen der süddänischen Stadt Fredericia waren in Brand geraten, wie der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Ellund, Richard Andersen, berichtete. Zwei Tanks der mit Frittierfett gefüllten Behälter seien explodiert. „Der größte betroffene Tank ist rund 25 Meter hoch und etwa 15 Meter breit“, sagte er. Insgesamt seien sechs Lager von dem Feuer betroffen.

Nachdem das Feuer am Mittwochabend ausgebrochen war, baten die dänischen Behörden die Wehren aus Flensburg und dem Umland gegen 2 Uhr früh um Hilfe. Fahrzeuge aus Ellund und Wallsbüll im Kreis Schleswig-Flensburg, der Flughafenfeuerwehr der Bundeswehr in Jagel sowie der Berufsfeuerwehr Flensburg erreichten rund eineinhalb Stunden später den rund 120 Kilometer entfernten Brandort. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein vor Ort.

Gestern konnte das Feuer der dänischen Polizei zufolge am Vormittag unter Kontrolle gebracht werden. Jedoch warnte sie die Anwohner vor dem Rauch. Mehr als 200 Menschen mussten dänischen Medien zufolge die Nacht in einer Notunterkunft verbringen. Der Zugverkehr zwischen Fredericia und Odense war vorübergehend eingestellt worden. Auch der Berufsverkehr wurde weiträumig umgeleitet. Die Feuerwehr versuchte, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Tanks und Gebäude zu verhindern. Wegen der hohen Temperaturen waren die Löscharbeiten schwierig.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden zwei Personen bei dem Brand leicht verletzt.

Die Flensburger Einsatzkräfte, die ein Löschfahrzeug und einen Anhänger mit Wasserwerfer nach Dänemark mitgebracht hatten, wurden von der dänischen Einsatzleitung gar nicht gefordert und konnten sich schon nach 9 Uhr auf den Rückweg machen.

Quelle: SHZ vom 05.02.16



Feuer in Dänemark: Deutsche Feuerwehren sind zurück


Großfeuer in Fredericia - Fotos: noltemedia

04. Februar 2016 – Fredericia/DK: Nach dem gewaltigen Feuer im dänischen Fredericia sind die deutschen Einsatzkräfte wohlbehalten zurückgekehrt. Durch die Unterstützung von nahezu der Hälfte aller Feuerwehren Dänemarks und der Hilfe aus Schleswig-Holstein, konnte am frühen Abend “Feuer Aus” gemeldet werden. “Wir sind gegen 15 Uhr von unserem Einsatz in Dänemark zurückgekehrt”, berichtet Richard Andersen, der Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Ellund. Auch die Kräfte der Berufsfeuerwehr Flensburg, der FF Wallsbüll und der Flughafenfeuerwehr der Bundeswehr in Jagel sind nach unseren Informationen zurück.
Viele hundert Einsatzkräfte sind im Laufe der Nacht und des Tages nach Fredericia beordert worden. Mehrere gewaltige Tanks mit Dünger und Öl sind im Hafen in Brand geraten und teilweise explodiert. Nun sind Einsatzkräfte der Polizei dabei die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen. Rund um den Einsatzort wird es nach Angaben der dänischen Polizei womöglich noch mehrere Tage zu Sperrungen kommen.
Es ist das erste Mal das so viele Einsatzkräfte aus Deutschland so weit in das Landesinnere von Dänemark gefahren sind um dort bei Löscharbeiten zu unterstützen. Wir freuen uns, dass die grenzübergreifende Hilfe im Großschadensfall so reibungslos funktioniert.

Quelle: BOS Inside vom 04.02.16




 


Deutsche Einsatzkräfte alarmiert: Großeinsatz und Explosionsgefahr im dänischen Fredericia

04. Februar 2016 – Fredericia/DK: Ein gewaltiges Feuer wütet seit Stunden im Hafen der dänischen Stadt Fredericia. Nach ersten Informationen ist das Feuer wohl in einem Düngemitteltank ausgebrochen und griff schnell auf Tanks mit Palmöl über. Die Flammen und die Hitzeentwicklung waren so gewaltig, dass die Einsatzkräfte nicht in die Nähe des Brandherdes gelangen konnten. Wegen der hohen Explosionsgefahr konnte mit dem Löschen nur aus großer Entfernung begonnen werden. Nach ersten Informationen gab es zwei Verletzte.
Feuerwehren aus allen Regionen Dänemarks sind im Einsatz und bereiten sich auf einen langen Löscheinsatz vor. Die dänischen Behörden haben auch noch in der Nacht Unterstützung aus Deutschland angefordert. Löschfahrzeuge aus dem Kreis Schleswig-Flensburg sind ausgerückt. Auch ein HLF der Berufsfeuerwehr Flensburg ist in der Nacht nach Dänemark gefahren. Es herrscht akute Explosionsgefahr. Umliegende Straßenzüge sind evakuiert worden.
Richard Andersen von der freiwilligen Feuerwehr Ellund ist seit einiger Zeit vor Ort und konnte uns telefonisch ein kurzes Lagebild geben. “Im Hafen von Fredericia brennen große Industrieanlagen, mehrere Tanks sind explodiert. Nach Angaben der dänischen Einsatzleitung sind die Hälfte aller Feuerwehren aus Dänemark im Einsatz.” Im Rahmen der grenzübergreifenden Hilfe fahren seit Jahren Feuerwehren aus Deutschland unterstützend zu Einsätzen nach Dänemark, oder auch andersherum. Doch über 100 Kilometer ins Landesinnere sind sie bisher nie gefahren. “Neben unser Ellunder Wehr sind noch Einsatzkräfte aus Wallsbüll und von der Berufsfeuerwehr Flensburg, sowie Flugfeldlöschfahrzeuge der Bundeswehrfeuerwehr aus Jagel mit uns nach Fredericia gefahren”, so Andersen weiter, “hier vor Ort sind mindestens 150 Löschfahrzeuge aus Dänemark. Wir stehen in einiger Entfernung zum Feuer und unterstützen bei der Löschwasserversorgung. Wir rechnen damit, dass der Einsatz noch mindestens den ganzen Tag andauern wird.”

Quelle: BOS Inside vom 04.02.16

 

============================================================

Unfall in Harrislee: Toyota rutscht in den Graben

Bei Flensburg ist die Fahrerin eines Toyotas bei Glätte von der Straße abgekommen. Sie wurde leicht verletzt

fOTO. sEBASTIAN iWERSEN

HARRISLEE | Überfrierende Nässe hat am Neujahrsmorgen für Straßenglätte im nördlichen Kreis Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg gesorgt. Obwohl die Streudienste schon vor sieben Uhr am Morgen im Einsatz waren, kam es in Harrislee zu einem Verkehrsunfalll.
Die Fahrerin eines Toyota war auf der Harrisleer Umgehung (Landesstraße 17) vonFlensburg aus kommend in Richtung Harrislee unterwegs. Auf der glatten Fahrbahn verlor sie dann die Kontrolle über den Kleinwagen. Nach ersten Informationen rutschte der Wagen nach links von der Fahrbahn in den Grünstreifen, kippte dann auf die Seite und prallte mit dem Heck gegen einen Baum.
Da der Wagen nach dem Unfall nahezu auf der Seite lag, konnte sich die Frau nicht selbst befreien. Daher wurden neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehren Harrislee und Ellund zur technischen Hilfe alarmiert. Glücklicherweise konnte die nur leicht verletzte Autofahrerin dann aber mit Hilfe des Rettungsdienstes aus dem Wagen befreit werden. Sie wurde zur Behandlung ihrer Blessuren in die Notaufnahme eingeliefert. Der total beschädigte Wagen musste geborgen und abtransportiert werden.
Für die Freiwillige Feuerwehr Harrislee ergab sich auf der Anfahrt zur Unfallstelle eine besonders gefährliche Situation – jedoch nicht aufgrund der glatten Straßen: Bisher Unbekannte hatten eine Reihe Einkaufswagen sowie mehrere Mülltonnen in der Straße „Holmberg“ auf die Fahrbahn gerollt. Glücklicherweise wurden die Retter noch rechtzeitig von einem Anwohner vor der Gefahr gewarnt. Als klar war, dass das Eingreifen der Feuerwehr an der Unfallstelle nicht mehr nötig ist, räumten die Einsatzkräfte die gefährlichen Hindernisse zur Seite.

Quelle: SHZ Online vom 01.01.16


=================2015===============


Frontal zusammengestoßen: Zwei Verletzte bei Unfall nahe Harrislee

Zwei Autos stoßen Freitagabend frontal zusammen. Ein Wagen wird in den Graben geschleudert.

Foto: Sebastian Iwersen

HARRISLEE | Bei einem Zusammenstoß zweier Autos sind am Freitagabend auf der Landesstraße zwischen Harrislee und Süderlügum zwei Menschen verletzt worden. Die Fahrzeuge kamen sich vermutlich entgegen und stießen dann frontal zusammen.

Der Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr auf der L192 („Betonstraße“) kurz vor dem Handewitter Ortsteil Ellund. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Polizei kamen sich ein schwarzer Ford und ein silberner Skoda zum Unfallzeitpunkt auf der Landstraße entgegen.

Aus noch ungeklärter Ursache kam es zu einem frontalen Zusammenprall beider Wagen, wodurch der Ford in den Graben neben der Fahrbahn geschleudert wurde. Der Skoda kam schwer beschädigt neben der Fahrbahn zum Stehen und beschädigte dabei auch noch den Zaun einer Pferdekoppel. Die Fahrzeuge kamen nach dem Unfall rund 200 Meter entfernt voneinander zum Stillstand.

Die Harrisleer Rettungsleitstelle alarmierte insgesamt drei Rettungswagen zur Versorgung der Verletzten sowie die Freiwillige Feuerwehr Ellund zur Ausleuchtung der Unfallstelle.

Schnell wurde klar, dass die Beteiligten großes Glück im Unglück hatten: Es wurden lediglich der Fahrer des Ford und der Beifahrer des Skoda leicht verletzt. Beide wurden mit Rettungswagen in die Notaufnahme gebracht.

Wie es zu dem Zusammenstoß gekommen ist, konnte die Polizei bisher nicht ermitteln. Beide Fahrzeuge mussten durch Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert werden.
Quelle: SHZ Online vom 28.11.15


Großbrand zerstört Döner-Restaurant in Handewitt


 

 

21. Oktober 2015 – Handewitt: Es war kurz vor halb fünf am Mittwochmorgen als der erste Notruf in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr in Harrislee einging. Aus einem Döner-Restaurant am Wiesharder Markt in Handewitt drang dichter Rauch. Die Leitstelle alarmierte umgehend die freiwilligen Feuerwehren aus Handewitt und Ellund. Ein ebenfalls alarmierter Rettungswagen der Flensburger Berufsfeuerwehr war schnell vor Ort und konnte ein Feuer bestätigen. „Der Brand muss Tresenbereich des Imbisses ausgebrochen sein“, so Feuerwehr Einsatzleiter Peter-Walter Johannsen von der Handewitter Feuerwehr, „wir sind nach unserem Eintreffen sofort mit einem Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vorgedrungen, zudem haben wir eine Wasserversorgung von mehreren Hydranten aufgebaut.“
Das Feuer wurde gerade noch rechtzeitig entdeckt, die rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Brand nach rund einer halben Stunde unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch etwas länger hin. „Wir haben auch den Inhaber einer Physiopraxis aus dem Bett geholt, da seine Räumlichkeiten direkt an das Brandobjekt angrenzen“, so Johannsen, „um sicher zu gehen, dass keine Glutnester durch die Decke durchgeschlagen sind.“

An dem Döner-Restaurant, welches seit mehreren Jahren fester Bestandteil des Einkaufszentrums Wiesharder Markt in Handewitt war, entstand nach ersten Erkenntnissen ein Totalschaden. Die komplette Inneneinrichtung ist durch Feuer, Rauch und Löschwasser beschädigt worden. Eine Durchzündung und ein damit verbundener Brand des Dachstuhls konnte durch die Einsatzkräfte verhindert werden. „Der Schaden beschränkt sich nahezu vollständig auf die Inneneinrichtung“, erläuter Johannsen, „ein Schaden am Gebäude ist ersten Erkenntnissen nach nicht entstanden.“
Wie es zu dem Feuer kam ist noch unklar. Die Polizei hat noch während des Einsatzes erste Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise gab es einen technischen Defekt an einem der Geräte im Küchen/Tresenbereich.

Text und Foto: Benjamin Nolte / www.bos-inside.de


 



 

Oktoberfest mit Haxe und Tanz auf den Tischen

                                                                          Foto: Kirschner
Handewitt

Ellund feierte in diesem Jahr sicherlich Deutschlands nördlichstes Oktoberfest. Bei der Feuerwehr, die die „nordische Gaudi“ organisiert hatte, war man stolz auf den mit 30 Metern „längsten Tresen in der Gemeinde Handewitt“ – und auf die prächtige Stimmung im mit rund 500 Gästen voll besetzten Festzelt. Grund für die Veranstaltung war das 125-jährige Bestehen der Ortswehr Ellund. „Das Dorf hat 125 Jahre für die Feuerwehr gerade gestanden, deshalb war klar, dass wir mit der Bevölkerung gemeinsam feiern wollten“, erklärte Wehrführer Richard Andersen (Foto, links, mit Stellvertreter Thorsten Meyer). Ein großes Zelt wurde möglichst originalgetreu dem Münchener Vorbild angepasst. Viele Gäste erschienen in Lederhose oder Dirndl. Pünktlich um 19.30 Uhr schwang Bürgermeister Thomas Rasmussen den Holzhammer und stach das Fass mit zwei Schlägen an. Bei „Rosamunde“ wurde geschunkelt, bei „Kein Bier auf Hawaii“ tanzten die ersten auf den Bänken. Die Party dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

ki
Quelle: SHZ vom 05.10.15

=======================================


Wichtiger Hinweis
Die Teilnahme am Essen ist nur über den Kartenvorverkauf möglich!!



============

Brandschützer als „Kultur-Manager“ und „Friedensboten“
Handewitt

 
 

Die „Zivilisten“ Thomas Rasmussen (Bürgermeister, Mitte, l.) und Kreispräsident Ulrich Brüggemeier
mit den Wehrführern und Stellvertretern der Handewitter Wehren.
Foto: Kirschner

Die kleine Halle der Handewitter Gemeinschaftsschule und der Vorplatz tauchten tief in die Ortsgeschichte ein. Alle fünf Feuerwehren in der Gemeinde erinnerten mit einem gemeinsamen Festakt an ihre Gründung vor 125 Jahren. Ein modernes Löschfahrzeug und ein Oldtimer aus den 60er Jahren parkten im Blickfeld der geladenen Gäste. Daneben glänzte eine restaurierte Handdruckspritze von 1898, die die Ortswehr Weding pflegt. „Die Wedinger müssen damals besonders technikaffin gewesen sein“, staunte Handewitts Bürgermeister Thomas Rasmussen. „Als andere noch mit dem Schütteimer ausrückten, gab es dort schon ein solches Fahrzeug.“
Die Wedinger Wehr ist ein Jahr älter als die ihrer Nachbarn, gründete sich bereits 1889, während Haurup-Hüllerup, Ellund, Jarplund und Handewitt 1890 folgten. Glocken, Urkunden und Flaggen regnete es von Land und Kreis. Kreisbrandmeister Mark Rücker übergab fünf „Kreis-Pokale“, Pastor Hans-Jürgen Friedrichsen die Taufkerze aus der Kirche. Und die Raiffeisenbank Handewitt spendete 1250 Euro – je ein Fünftel für jede Ortswehr.
Retten, löschen, bergen, schützen – diese Aufgaben erfüllen die Blauröcke seit Bestehen. Der Zeitgeist, moderne Technik und der stets zunehmende Verkehr wirkten sich aber ebenso auf den Charakter der Handewitter Feuerwehren aus wie die Lage an Autobahn, Bundesstraßen und Grenze. Eines ist aber geblieben: das ehrenamtliche Engagement. „Seit 125 Jahren“, erklärte Mark Rücker, „befinden sich Feuerwehrleute 365 Tage im Gerätehaus, auf der Schulbank oder auf der Straße und verzichten auf Belohnung, Urlaub und Schlaf.“
Zumindest ist der „ältesten Bürger-Initiative“ (Bürgervorsteher Joachim Schmidt) die Anerkennung ihrer Mitmenschen gewiss – „für den Dienst an der Gesellschaft“, wie es Sabine Sütterlin-Waack ausdrückte. So war es auch kein Zufall, dass neben der CDU-Bundestagsabgeordneten mit den beiden Landtagsmitgliedern Simone Lange (SPD) und Flemming Meyer (SSW) weitere Polit-Prominenz in Handewitt aufkreuzte. Und die Redner waren sich einig, dass die Bedeutung der „Geburtstagskinder“ weit über den klassischen Brandeinsatz hinausgeht. Thomas Rasmussen sprach vom „Kultur-Manager“, der auch Laternenumzüge und Musik-Highlights organisiert. Flemming Meyer bewertete die Feuerwehren gar als „Teil der Friedenspolitik“ – aufgrund der Integration der dänischen Minderheit und der grenzüberschreitenden Kooperation Ellunds mit Fröslee. „Ohne Feuerwehr“, betonte Kreispräsident Ulrich Brüggemeier, „wäre eine Gemeinde wirklich arm dran“.
ki
Quelle: SHZ vom 04.05.2015

 


======================================
Zahlreiche Unfälle auf glatten Straßen - mehrere Verletzte


Foto: Iwersen

Flensburg/Harrislee/ iwe – Überfrierende Nässe hat am Donnerstagmorgen besonders in Flensburg und Umgebung für gleich mehrere Unfälle gesorgt. Bei drei Unfällen wurden mindestens drei Menschen verletzt. Auf dem Ochsenweg zwischen Harrislee und Flensburg wurde ein Autofahrer in seinem Wagen eingeklemmt.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 5.40 Uhr auf der Bundesstraße 200. Der Fahrer eines Kleintransporters wollte von der Umgehungsstraße in Richtung Flensburg abbiegen. Im Übergang der Ausfahrt zur Osttangente geriet der Wagen auf der eisglatten Straße ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Erdwall. Der Fahrer wurde verletzt in das Krankenhaus gebracht.
Nur wenige Minuten später krachte es dann auf der Harrisleer Umgehung. Aus noch ungeklärter Ursache kollidierten ein Auto und ein Motorroller. Der Fahrer des Motorrollers wurde nach ersten Erkenntnissen mit schweren Verletzungen in die Notaufnahme eingeliefert. Ein am Unfall beteiligtes Auto stürzte in einen Graben und musste aufwändig geborgen werden. Die Straße wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.
Noch während Polizei und Abschleppdienst an dieser Unfallstelle im Einsatz waren geschah wenige hundert Meter entfernt der nächste Unfall – dieses Mal auf dem Ochsenweg (Landesstraße 17).
Der Fahrer eines Lastzuges verlor dort auf der ebenfalls spiegelglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Auflieger, der zur Seite und damit auf die Gegenfahrbahn ausschwenkte. Dabei kollidierte der Auflieger mit dem entgegenkommenden Ford Focus und schlitzte die Fahrzeugseite regelrecht auf. Der Fahrer des Sattelzuges entfernte sich nach dem Zusammenstoß von der Unfallstelle, ohne sich um den Unfall und den im Auto eingeklemmten Mann zu kümmern.
Unfallzeugen alarmierten Rettungsdienst und Feuerwehr, die aufgrund der starken Deformierung des Wagens die Fahrertür mit schwerem Rettungsgerät herausschneiden musste, um den Mann zu befreien.
Er wurde nach einer Versorgung an der Unfallstelle ebenfalls in die Notaufnahme eingeliefert. Wie schwer der Mann verletzt wurde, ist noch nicht klar – er war jedoch während der Rettungsarbeiten ansprechbar.
Bereits kurz nach dem Unfall konnte die Polizei aufgrund von Zeugenaussagen den verantwortlichen Lastwagenfahrer ermitteln. Ihn erwartet nun eine Anzeige.
Quelle: Nordpresse vom 02.04.15

 

=======================================
Unfall auf der B199: Drei Verletzte bei Überschlag


Die B199 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehr als eine halbe Stunde voll gesperrt.

HANDEWITT | Nach einem Verkehrsunfall auf der B199 zwischen Handewitt und Schafflund musste die Straße am Montagvormittag für rund eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Ein Auto war von der Straße abgekommen, hatte einen Baum gestreift und sich anschließend überschlagen. Drei Menschen wurden verletzt.
Der Fahrer eines mit insgesamt drei Personen besetzten VW Touran war gegen 9.45 Uhr aus Richtung Schafflund kommend in Richtung Flensburg unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam er zwischen Unaften und Handewitt plötzlich nach rechts von der Straße ab. Es gelang ihm nicht, das Fahrzeug auf dem aufgeweichten Seitenstreifen wieder unter Kontrolle zu bringen. Der Minivan streifte mit der rechten Fahrzeugseite einen Baum, überschlug sich und blieb auf dem Dach neben der Fahrbahn liegen.
Unfallzeugen alarmierten nach dem Unfall den Rettungsdienst. Da zunächst eine Person als im Fahrzeug eingeschlossen galt, wurden neben drei Rettungswagen und dem Notarzt auch die Freiwilligen Feuerwehren Handewitt und Ellund alarmiert.
An der Einsatzstelle stellte sich dann aber schnell heraus, dass alle Personen ohne technisches Gerät aus dem zerstörten Auto befreit werden konnten.
Alle drei Insassen wurden nach einer Erstversorgung in die Flensburger Notaufnahme eingeliefert. Die Polizei geht davon aus, dass alle Verunfallten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitten haben.
Die B199 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehr als eine halbe Stunde voll gesperrt. Das zerstörte Auto musste von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

Quelle: SHZ Online vom 30.03.15

======================================

Unfälle auf glatten Straßen – eine Tote

Zahlreiche Einsätze für Feuerwehr, Polizei und Sanitäter in der Nacht zu gestern / 22-Jährige stirbt auf der B 200 bei Handewitt


Foto: Iwersen 

Handewitt
 
Überfrierende Nässe hat in der Nacht zu gestern vor allem im Norden des Kreises für eine wahre Unfallserie gesorgt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren bei drei schweren Unfällen nahezu pausenlos im Einsatz. Eine Frau wurde getötet, mehrere Menschen wurden teilweise lebensbedrohlich verletzt.
 
Den Auftakt der Serie bildete gegen 23 Uhr ein Unfall auf der Bundesstraße 200 im Bereich der Auffahrt zur Autobahn 7 (Höhe Handewitt/Altholzkrug), der auch gleichzeitig der folgenschwerste war. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die Fahrerin eines Renault Twingo von Husum aus kommend in Richtung Flensburg unterwegs. Auf einer spiegelglatten Überführung verlor die 22-Jährige die Kontrolle über ihren Kleinwagen, woraufhin sich dieser querstellte. Der Fahrer eines entgegenkommenden BMW hatte keine Chance mehr, einen Zusammenstoß zu vermeiden und prallte frontal in die Beifahrerseite des Renault. Dabei wurde die Beifahrerin so schwer eingeklemmt, dass sie von der Feuerwehr befreit werden musste. Die Bemühungen von Notärzten und Rettungsdienst waren vergeblich: Die Frau verstarb noch an der Unfallstelle. Die Fahrerin wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Notaufnahme eingeliefert. Die Insassen des BMW erlitten leichte Verletzungen.
 
Kaum waren die Einsatzkräfte wieder eingerückt, folgte der nächste Alarm. Auf der B 199 zwischen Handewitt und Wallsbüll war gegen 0.50 Uhr ein großer Geländewagen von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Erdwall geprallt und hatte sich überschlagen. Der Hyundai blieb anschließend auf dem Dach liegen. Der Beifahrer konnte sich selbst aus dem Wagen befreien, der Fahrer war jedoch eingeklemmt. Daher wurden neben zwei Rettungswagen und dem Notarzt auch die Feuerwehren Handewitt und Ellund alarmiert. Diese trennten mit schwerem Gerät die Fahrertür aus dem Wagen und befreiten den Mann. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Beifahrer erlitt leicht Verletzungen.

 

Foto: Iwersen

Noch während die Feuerwehr an der Unfallstelle im Einsatz war, wurde nur eine halbe Stunde später erneut Alarm ausgelöst: Die Rettungskräfte wurden zum nächsten schweren Unfall auf die A 7 zwischen der Auffahrt Harrislee und der Grenze zu Dänemark beordert. Dort glich die Straße auf rund 500 Metern Länge einem wahren Trümmerfeld. Zunächst war es dort ebenfalls auf eisglatter Straße zu einem leichten Verkehrsunfall gekommen. Ein Opel Corsa war gegen einen Lastwagen und in die Leitplanke geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt. Während die Polizei mit zwei Streifenwagen den Unfall absicherte und auf einen Abschleppwagen wartete, passierte dann ein weiterer, folgenschwerer Unfall: Der Fahrer eines dänischen Audi erkannte die abgesicherte Unfallstelle offenbar zu spät. Der 21-Jährige verlor bei einem Bremsmanöver die Kontrolle über den mit drei Personen besetzten Kombi. Das Fahrzeug prallte zunächst gegen einen Streifenwagen, schleuderte unter einen Lastzug und anschließend in die Leitplanke. Der Audi wurde dabei total zerstört, ein 48-jähriger Mitfahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer und seine 19-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt, der eingeklemmte Mitfahrer lebensgefährlich. In dem gerammten Streifenwagen befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Personen, die Beamten blieben unverletzt. Die A 7 musste aufgrund der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt werden.
 
Vor allem im nördlichen Kreisgebiet kam es in der Nacht zu weiteren Unfällen: Gegen 22.25 Uhr kollidierte ein Auto auf der A 7 bei Oeversee während eines Überholvorganges mit einem Sattelzug. Der Fahrer des Pkw wurde dabei leicht verletzt. In Glücksburg kam ein Wagen gegen 23.32 Uhr von der Fahrbahn ab und fuhr einen 20 Meter tiefen Hang hinunter. Der Fahrer wurde leicht verletzt. In Steinbergkirche endete die Fahrt für einen Pkw gegen 23.52 Uhr auf dem Autodach. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Und gegen 5.28 Uhr fuhr ein Pkw in Silberstedt in den Graben. Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Weitere sieben Unfälle mit Blechschäden wurden in dieser Nacht im Kreisgebiet registriert.
Ein missglücktes Überholmanöver forderte gestern Abend noch einmal drei Verletzte. Auf der Bundesstraße 200 bei Paulsgabe . An dem Unfall waren drei Fahrzeuge beteiligt.
bno/iwe/sn

Quelle: SHZ vom 23.02.15
 

 =======================================

Dietrich Schmidt nach 34 Jahren als Gerätewart verabschiedet


Richard Andersen (links) zeichnete Dietrich Schmidt als „Ehren-Gerätewart“ aus.

Foto: ki

Handewitt

34 Jahre können sehr kurzweilig sein. „Es hat immer Spaß gemacht“, bestätigte Dietrich Schmidt auf dem Kameradschaftsabend der Ortswehr Ellund. Er gehörte seit 1981 dem Wehrvorstand an, davon allein 34 Jahre als Gerätewart. Vier verschiedene Fahrzeuge waren in dieser Epoche im Einsatz, und das Gerätehaus wurde neu errichtet. Nun musste Schmidt wegen Erreichens der Altersgrenze aufhören. Doch einfach so gehen ließen seine Kameraden ihre „Gerätewart-Ikone“ nicht. Sie nahm aus der Hand des Wehrführers Richard Andersen eine besondere Urkunde entgegen: die inoffizielle Ernennung zum Ehren-Gerätewart.

Zwei Wochen zuvor, in der Jahresversammlung, war die Nachfolge von Dietrich Schmidt, der auch als Gruppenführer fungierte, geregelt worden. Seine Stellvertreter rückten auf: Hans-Werner Schwennsen als Gruppenführer und Thomas Carstensen als neuer Gerätewart. Jörg Scheiwe wurden neu auf die Stellvertreter-Posten gewählt. Die 56 Aktiven der Ellunder Ortswehr rückten 2014 zu 53 Einsätzen aus. Von der geglückten Suche nach einer vermissten Person im Moor bis hin zum tödlichen Verkehrsunfall reichte die Bandbreite. Alarm aus Dänemark ging nicht ein. „Wir fahren nur noch bei größeren Einsätzen über die Grenze“, erklärte Richard Andersen. Er kündigte aber einen gemeinsamen Kurs mit der dänischen Ausbildungsschule in Tingleff an, der sich vor allem an die 24 Atemschutz-Träger richtet. Bürgermeister Thomas Rasmussen versprach, die Zusammenarbeit mit den dänischen Nachbarn zu fördern.

Orden und Sterne hagelte es wie gewohnt am Kameradschaftsabend. Hans-Werner Schwennsen, Stefan Bradatsch. Stefan Ruschinski, Rainer Schliwsky, Thomas Schönfeld und Jean Nissen sind nun Löschmeister. Weitere Beförderungen gingen an Marco Raun (Hauptfeuerwehrmann), Romana Jöns-Anders (Oberfeuerwehrfrau), Werner Boiesen, Lewe Clausen, Patrick Kjergaard, Jan Lenz, Timo Raun (alle Oberfeuerwehrmann), Christopher Czech, Julian Heuer und Jannick Veith (alle Feuerwehrmann). Torben Bendsen, Thomas Carstensen, Thorsten Meyer und Mark Schneider wurden für jeweils zehnjährige Mitgliedschaft geehrt. Christian Jessen, Rolf Kresse und Marx Plagemann sind seit 30 Jahren dabei.

ki

Quelle: SHZ vom 18.02.15

=======================================
  Aktuelles und News


 Im Premieren-Jahr wichtige Anschaffungen für Ortswehr

 
Ein Jahreswechsel ist immer auch mit einem Rückblick verbunden. Für den "Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ellund" war 2014 das erste vollständige Jahr seit der Vereinsgründung 2013. Damals trafen sich 13 Personen, um den Verein zu gründen. Mittlerweile ist die Mitgliederzahl auf 35 angestiegen. Die Mitglieder geben mit ihrer jährlichen Beitragszahlung ein solides, verlässliches Fundament für die Vereinsarbeit.
Das erklärte Ziel ist es, die Feuerwehr über die vorgeschriebene, durch die Gemeinde beschaffte Ausrüstung hinaus auszurüsten. Dies macht die Arbeit bei Bränden und Unfällen, Sturmschäden und Notfällen sicherer, schneller und wirkungsvoller, Zum Nutzen aller! Zugleich erhöht es die Motivation der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte, die sich dadurch gestärkt und wahrgenommen sehen. Neben den Beiträgen ermöglichen eingehende Spenden die Unterstützungsarbeit.
Ein besonderer Dank gilt den vielen Firmen, Handwerksbetrieben und Privatpersonen. Hervorzuheben sind -wegen der Höhe der Spende- die Firmen Gasunie in Hannover, der Skandinavien Park, das entsorgungsunternehmen Balzersen in Harrislee sowie die Bauunternehmer Thorsten und Holger Meyer.
So konnte der Förderverein bereits im ersten Jahr wichtige Anschaffungen tätigen: ein automatischer Wasserwerfer (ermöglicht die Personalarme Errichtung von Wasserwänden bei Großbränden), eine digitalisierte Atemschutzüberwachungstafel für Atemschutzeinsätze (zur personalsparenden Protokollierung dieser Einsätze), eine Heckblitzer-Anlage (zur Absicherung der Einsatzkräfte, vor allem auf Bundesstraßen und auf der Autobahn) sowie Steuerungs- und Navigationsgeräte. Dieses "RescueTrack" dient der zielgerichteten Leitung von Rettungsfahrzeugen und Hubschraubern durch die Leitstellen.
Ellund ist kreisweit die erste Wehr, die dieses System bei ihren Einsätzen verwendet. Die Einsätze der Wehr werden mit dieses Ausstattung deutlich sicherer und effektiver
Quelle: Handewitter Rundschau 01/2015


=======================================

Qualmender Zwangsstopp an der Grenze
 
          
Foto: Karsten Sörensen

Fröslee / Ellund
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Handewitt und Ellund eilten gestern Morgen zu einem Einsatz direkt an der Grenze. Ein mit Futtermitteln beladener Lkw einer Spedition aus dem Kreis Schleswig-Flensburg war auf der Fahrt nach Dänemark in Brand geraten. Der Fahrer hatte das Feuer an der Hinterachse des 40-Tonners bemerkt und konnte das brennende Gespann unmittelbar vor dem Grenzübergang nach Dänemark im Verlauf der A 7 stoppen.
Die Feuerwehren konnten die Flammen schnell löschen, ein Totalverlust des Lastzuges wurde vermieden. Der Autoverkehr wurde während der Löscharbeiten am Brandort vorbeigeleitet. Der Lkw war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen in eine Werkstatt gebracht werden.

Quelle: Nordschleswiger vom 23.01.15
 

====================2014================


Feuerwehr löscht Brand auf Bauernhof

Handewitt Viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Ellund und Handewitt saßen mit ihren Familien gerade gemütlich beim Weihnachtsessen, als am Heiligen Abend kurz vor 21 Uhr die Sirenen in der Gemeinde schrillten. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Hüllerup-Christiansheide drang dichter Rauch aus dem Dachstuhl eines Hauses. Anwohner hatten das Feuer bemerkt und die Rettungsleitstelle in Harrislee über Notruf alarmiert. Aus noch unbekannten Gründen war ein Brand im Lagerbereich des Dachgeschosses entstanden. Die Feuerwehrleute konnten den Schadensort schnell lokalisieren, Atemschutzräger gelangten über Steckleitern in den Dachbereich vor. Das Feuer konnte daher schnell unter Kontrolle gebracht werden, Bewohner wurden nicht verletzt.ksö

Quelle: SHZ vom 27.12.14

============================================================


=======================================

Schon vor der Prüfung gab’s 
das neue Löschfahrzeug

Knoten und Stiche vorzuführen, ist ein Teil der Prüfung zum "Roten Hahn Stufe 2", die die Wehr Ellund jetzt absolvierte,
im Hintergrund Georg-Walter Hansen von der Prüfungskommission

Foto: Kirschner


Handewitt

Es war die letzte Abnahme in diesem Jahr für den „Roten Hahn“ im Kreisgebiet. Die Ellunder Feuerwehr meisterte die „Stufe 2“ dieser Leistungsbewertung und darf sich nun den zweiten Stern an die Fassade ihres Gerätehauses hängen. Mit 270 Punkten erreichten die Blauröcke ein Ergebnis, das im oberen Mittelfeld anzusiedeln ist. Wehrführer Richard Andersen freute sich über die rege Beteiligung seiner Kameraden: „Wir sind die einzige Wehr in der Gemeinde, die diese Leistungsbewertung absolviert hat.“

Immerhin 40 der 54 Aktiven waren vor dem Gerätehaus angetreten, als die vom Kreisfeuerwehrverband besetzte Bewertungskommission unter Leitung von Georg-Walter Hansen (Sterup) mit der Prüfung begann. Ausrüstung und Fuhrpark wurden inspiziert, Stiche und Knoten abgenommen, und der Sicherheitsbeauftragte referierte. Zum Abschluss wurde in Ellund-West die Einsatzfähigkeit demonstriert. Die Übung war zuvor an vier Abenden vorbereitet worden. „Dieses Training förderte die Zusammenarbeit und Kameradschaft der ohnehin top ausgebildeten Wehr weiter“, lobte Gemeindewehrführer Frank Thiel. Die „Stufe 3“ des „Roten Hahns“ werde die Wehr so schnell allerdings nicht in Angriff nehmen. „Diesen Aufwand kann man nicht jedes Jahr betreiben“, erklärte Andersen.

Bereits vor der Prüfung hatte es das „Geschenk“ gegeben. Bürgervorsteher Joachim Schmidt übergab das neue Mehrzweck-Fahrzeug, das den 20 Jahre alten Vorgänger ablöste. Das neue Vehikel wurde für 25 000 Euro gebraucht in Bad Lauterberg im Harz gekauft. Innenausstattung und Heckaufbau rüsteten die Ellunder individuell nach. Das Fahrzeug dient dem Mannschaftstransport, unterstützt die Einsatzleitung und hat Equipment für die Verkehrs-Sicherung sowie Funkgeräte an Bord. Der Förderverein der Ortswehr Ellund spendete ein „Feuerwehr-Navigationssystem“.

ki
Quelle: SHZ vom 19.11.14

=======================================

Dänischer PKW brennt auf Acker nahe Harrislee aus

Fahrzeug in Dänemark zur Fahndung ausgeschrieben

04, Oktober 2014 – Harrislee: Gegen 22.30 Uhr alarmierten aufmerksame Bürger am Samstagabend die Feuerwehr. Auf einem Acker nahe der “Betonstraße”  / L192 zwischen Harrislee und Ellund soll ein PKW brennen. Die Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Harrislee und Ellund, sowie einen Rettungswagen der Berufsfeuerwehr.
Als wir am Einsatzort eintrafen fanden wir auf einem Acker wenige Meter von der Straße entfernt einen PKW in Vollbrand vor”, berichtet Einsatzleiter Tim Borchardt von der freiwilligen Feuerwehr Harrislee. “Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten wir das am Fahrzeug nur unter schwerem Atemschutz arbeiten, zusammen mit den Ellunder Kameraden wurde das Fahrzeug mit Wasser und Schaum abgelöscht”, so Borchardt weiter. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, in und am Fahrzeug befand sich niemand mehr.
Möglicherweise, so die Polizei, könnte das Fahrzeug, ein BMW Kombi, im nahegelegenen Dänemark gestohlen worden sein und um mögliche Spuren zu verwischen wurde das Fahrzeug dann angezündet. Auch hat es den Anschein, dass am ausgebrannten Fahrzeug Anbauteile fehlen, unter anderem fehlte die vordere Stoßstange. Wenige Meter vom Fahrzeug entfernt fanden Einsatzkräfte Fußspuren, die auf eine angrenzende Weide führten, eine kurze Absuche durch die Feuerwehr verlief negativ. Ein Kennzeichen konnte von vor den Flammen gerettet werden und half der Feuerwehr bei der Identifizierung des Fahrzeuges. Auf Nachfrage bei den dänischen Kollegen konnten die Einsatztkräfte der Polizei ermitteln, dass der BMW zur Fahndung ausgeschrieben war. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der PKW abgeschleppt und sichergestellt.

 
Quelle: BOS Inside vom 04.10.14

  

=================================================



Einführung von „RescueTrack“ bei der Feuerwehr Ellund

Durch Spenden von Firmen und der Bevölkerung an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ellund e.V. bekamen wir die Möglichkeit unsere Fahrzeuge mit dem Einsatzmittel auszurüsten. 

                                   

Das System „RescueTrack“ wurde speziell für die Anforderungen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben entwickelt und zuerst zur Steuerung der Rettungshubschrauber des ADAC und der DRF-Luftrettung genutzt. Später wurde es auch im Rettungsdienst eingesetzt und ermöglicht seither die entsprechenden Leitstellen eine schnelle und effektive Steuerung dieser Rettungsmittel.
Da die Freiwillige Feuerwehr Ellund im Rahmen der technischen Hilfe zwischenzeitlich auch über die Gemeindegrenzen hinweg ausrückt ist dieses System eine wertvolle Hilfe für die Einsatzkräfte
Im Einsatzfall sieht es so aus, dass durch die Leitstelle Harrislee die entsprechenden Einsatzdaten über eine „Datenbox“ auf das Navigationsgerät übertragen werden. Somit sind beim Ausrücken der Einsatzkräfte sofort die benötigten Einsatzdaten (u.a. Einsatzort und -anlass) sowie die vorprogrammierte Fahrtroute zum Einsatzort auf dem im Fahrzeug montierten 7-Zoll Navi übertragen und abrufbar. Dadurch ermöglicht RescueTrack den Einsatzkräften die sichere, gezielte und zeitnahe Anfahrt zur Einsatzstelle auch ohne detaillierte Ortskenntnisse.
Zudem wird im 5 Sekundentakt immer der aktuelle Standort des Fahrzeuges der Leitstelle übermittelt und dort auf dem Einsatzleitrechner angezeigt. Hierdurch ist diese immer über die aktuellen Standort der Einsatzkräfte aus Ellund informiert ist.
Die Freiwillige Feuerwehr Ellund ist dank der Unterstützung ihres Fördervereins und dessen Spender die erste Feuerwehr im Kreisgebiet, die dieses Einsatzunterstützungssystem nutzt.
 

=======================================

Möglichkeit der Kettenrettung nun auch durch die
Feuerwehr Ellund

 
Nachdem Angehörige der FF Ellund im Jahre 2013 an einem Seminar „Kettenrettung“ bei der dänischen Feuerwehr Sonderborg teilgenommen haben (sh. u.a. SHZ-Beitrag vom 06.09.13) liefen hier die haushaltsmäßigen Planungen diese Rettungsmethode auch in der Wehr Ellund umzusetzen.
Nachdem die entsprechenden technischen Voraussetzungen am HLF der FF Ellund geschaffen wurden, begann nun die praktische Ausbildung der Kameraden.

Zuerst wurde diese zusätzliche Rettungsmethode im Rahmen einer Gruppenführerfortbildung den Führungskräften der Wehr durch den Ausbilder TH vorgestellt und im Rahmen einer praktischen Übung geprobt.



Die Kettenrettung stellt eine Ergänzung zu den bisher angewendeten Methoden der technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen dar und wird nun fester Bestandteil im Ausbildungs- und Einsatzdienst der Wehr werden
 

=======================================

Aussetzer beim Alarm:
Feuerwehr will eigenes Netz

Kreis will bis 2016 neue Infrastruktur aufbauen – mit Technik wie in Flensburg und Nordfriesland


Bildquelle: e*Message Wireless Information Services Deutschland GmbH
 


Schleswig-Flensburg
Ginge es nach dem Kreisfeuerwehrverband, würde der Kreis Schleswig-Flensburg die bestehende Zusammenarbeit mit dem bisherigen Dienstleister für die digitale Alarmierung im kommenden Jahr kündigen und ein eigenes Funknetz aufbauen. Hintergrund sind gravierende Missstände. So sorgen Funklöcher im Bereich Glücksburg immer wieder für Ärger bei der Feuerwehr. Im Mai gab es einen zunächst unbemerkten Totalausfall des Alarmierungsnetzes, und bei den Stürmen Xaver und Christian sei das Netz restlos überlastet gewesen, schilderte Kreiswehrführer Mark Rücker vor dem Gesundheits- und Brandschutzausschuss. Eine aus diesem Grund ins Leben gerufene Arbeitsgruppe schlägt vor, den Schulterschluss mit Flensburg und dem Kreis Nordfriesland zu suchen, die bereits seit Jahren ein eigenes Netz betreiben – weitgehend ohne Probleme. Bei der Politik stießen die Praktiker auf Gehör: Der Ausschuss beschloss einstimmig, diesen Weg zu gehen.
Den Einstieg in die digitale Alarmierung wagte der Kreis im Jahr 2006 ohne eigenes Netz, denn die bestehende analoge Alarmierung sollte zunächst weiterlaufen. Also stieg man auf das Angebot der Berliner Firma „e*message“ ein, die das Netz bereitstellte, refinanziert über die Gemeinden als Träger des Feuerwehrwesens, die die Empfangsgeräte (Pager) mieten. Ein Alarm im Digitalnetz schlägt zunächst in einer Zentrale der Firma in Berlin auf und wird dann an die Regionalleitstelle in Harrislee weitergeleitet. Von dort aus werden dann die Feuerwehren im Kreisgebiet alarmiert. Ein Prozedere, dass aus Sicht der Arbeitsgruppe, in der neben dem Kreiswehrführer auch Verwaltungs- und Netzexperten vertreten sind, nicht mehr zeitgemäß ist.

„Wir Feuerwehren brauchen
Alarmierungssicherheit“

Eine Erhebung bei den Feuerwehren im Kreisgebiet im vergangenen Jahr hat 80 Störungsmeldungen ergeben. Schwerpunkte lagen im nördlichen Kreisgebiet, vor allem in Glücksburg. Aber auch aus den Ämtern Kropp-Stapelholm, Schafflund und Südangeln wurde Unmut geäußert. Unterbliebene Alarmierungen mehrerer Pager, verspätete Alarmierungen und Netzlücken waren die gravierendsten Störfälle. Auch die hohen Betriebskosten (37,49 Euro pro Pager im Jahr) wurden kritisiert.
„Wir Feuerwehren brauchen Alarmierungssicherheit“, sagte Kreiswehrführer Rücker, es kann nicht sein, dass wir bei einem Netzausfall im Einsatz eine Telefonkette in Gang setzen müssen. Das dauert dann 20 Minuten, bis wir alle erreicht haben.“ Um bei Problemen sofort reagieren zu können, lege man zudem Wert darauf, dass der Kreis Herr über das Netz sei. Dann haben man den Störungsdienst quasi im Haus.
Weil die Zehnjahresverträge mit „e*mesage“ 2016 auslaufen, rät der Kreis den Gemeinden, die Verträge über die Pager rechtzeitig zu kündigen. Zugleich wird die Verwaltung beauftragt, bis Jahresende ein digitales Alarmierungsnetz vorzubereiten, das mit der Technik Nordfrieslands und Flensburgs harmoniert. Vor diesem Hintergrund liegt es aus Sicht der Verwaltung nahe, die Technik zu verwenden, auf die auch die Nachbarn seit 17 Jahren setzen und die deutliche Vorteile gegenüber dem Mietnetz habe.
So sei es beispielsweise problemlos möglich, je nach Einsatzgebiet Alarmierungsgruppen zu bilden, derzeit müssten die geforderten Wehren von der Leitstelle getrennt in Gang gesetzt werden. Ralf Feddersen, Brandschutzexperte beim Kreis: „Wir sind ein Einsatzraum, da macht nur eine identische Technik Sinn.“ Zumal nach einer Berechnung der Verwaltung der Betrieb eines eigenen Netzes für den Kreis letztlich kostengünstiger wäre.
Hannes Harding
Quelle: Text SHZ vom 29.08.14

 

=================================================

Traktor ausgebrannt – Regen verhindert Schlimmeres

 Bei Feldarbeiten in der Nähe von Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg) geriet am Freitagnachmittag ein großer Traktor in Brand.

Foto: Nolte

HANDEWITT | Gegen 12.30 Uhr wurden die Feuerwehren Hüllerup, Handewitt und Ellund zu einem Fahrzeugbrand nahe Hüllerup (Kreis Schleswig-Flensburg) alarmiert. Dichter schwarzer Rauch wies den Einsatzkräften auf der Anfahrt den Weg. Auf einem Feld nahe der Straße Christiansheide war ein großer Traktor in Brand geraten. Der Mitarbeiter eines örtlichen Lohnunternehmens konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig am Rande der Koppel abstellen, ehe die Zugmaschine in Vollbrand stand. 

Mit großen Mengen Wasser und Schaum konnten die eingesetzten Wehren den Brand nach rund 20 Minuten löschen. Dem Regen vom Vortag ist es zu verdanken, dass es nicht auch noch zu einem Flächenbrand gekommen ist. Der Fahrer des Traktors blieb unverletzt, am Fahrzeug selbst entstand Totalschaden.


Quelle: SHZ Online vom 08.08.14


=======================================


Kein Anschluss für den Unfallhelfer

 
Weil sich Handys an der Grenze automatisch ins dänische Mobilfunk-Netz einwählen, verzögerte sich die Rettung eines lebensgefährlich Verletzten


Erst mit Verspätung trafen die Helfer am Unfallort ein, wo ein 52-Jähriger, im Auto eingeklemmt, um sein Leben kämpfte.
 Foto: Nolte

 

Jardelund
 

Jens Hansen aus Holt hat alles richtig gemacht, als er am Dienstagnachmittag in Jardelund zum Ersthelfer wurde. Er hatte an der Straße Norderfeld ein vollkommen zerstörtes Auto am Straßenrand entdeckt, war langsamer gefahren, und als er das Opfer des Unfalls entdeckt hatte, kümmerte er sich sofort um den 52-jährigen Mann aus Jerrishoe, der schwer verletzt im Autowrack eingesperrt war. „Er lag mit dem Kopf bei den Pedalen, die Beine quer über die Vordersitze, Blut aus Nase und Mund verschmierte das Gesicht, und er röchelte“, sagt Hansen. „Ich konnte ihn aber nicht befreien, die Tür war blockiert.“ Hilfe musste her, und zwar schnell. Der Rentner aus Holt zückte sein Handy, wählte den Notruf 110, am anderen Ende wurde auf Dänisch geantwortet. Hansen erklärte dem Disponenten, wo sich der Unfall ereignet hatte. Weil er keine Straßennamen kannte, blieben alle Erklärungsversuche zwecklos. Hansen legte auf, wählte die 112, doch wieder hatte er die dänische Leitstelle der Polizei am Ohr, während der Eingeklemmte vor seinen Augen um sein Leben kämpfte.
 
Jens Hansen reagierte, setzte sich ins Auto und fuhr zum nächsten Haus, mehrere hundert Meter von der Unfallstelle entfernt. Über Festnetz lf der dritte Versuch, den Notruf abzusetzen, dieses Mal landete er endlich in der Regionalleitstelle in Harrislee, die umgehend Hilfe in Marsch setzte. Zehn weitere Minuten verstrichen, in denen Hansen nicht mehr tun konnte, als bei dem Verletzten auszuharren und beruhigend auf ihn einzureden – wertvolle Minuten, die für das Unfallopfer die letzten hätten sein können, nur weil sich Handys unweit der Grenze automatisch nicht in deutsche, sondern in dänische Mobilfunknetze einwählen.
 
„Das ist eine Problematik, die uns bekannt ist“, erklärt Sacha Münster, Sprecher der Leitstelle Nord. Hat sich ein deutsches Handy ins dänische Netz eingewählt, landet, wer einen Notruf absetzt, automatisch in der nächsten Leitstelle in Dänemark. Dort gehen die Notrufe, egal, ob man die 110 oder die 112 wählt, immer bei der Polizei ein. „Und leider reagieren die Beamten dort nicht immer, indem sie die Notrufe nach Deutschland durchstellen“, so Münster.
 
Das Problem liegt laut Münster in den unterschiedlichen Stärken der Mobilfunknetze in der Grenzregion. Während die deutschen Netze schwächer und teilweise gar nicht verfügbar sind, fallen die dänischen Netze von der Sendeleistung recht stark ins benachbarte Deutschland ein. Die Menschen, die südlich der Grenze leben, kennen das Problem. Auslandstelefonate im Inland machen sich auf Telefonrechnungen negativ bemerkbar. Man könne dem entgegenwirken, indem man in seinem Handy die automatische Netzwahl deaktiviere, rät Münster, so bleibe das Handy bis zum Verlust des Empfangs im deutschen Netz.
 
Doch auch diese Methode löst das Problem nicht vollständig. Verliert das deutsche Handy in der Grenzregion das Netz und man hat keinen Empfang, so lässt sich zwar dennoch der Notruf wählen, nun aber sucht sich das Mobiltelefon wieder das stärkste verfügbare Netz – und das wird in der Regel ein dänisches sein. Notrufe landen also auch dann in einer dänischen Leitstelle. Münsters Rat: „Wenn Sie feststellen, dass Ihr Notruf in einer dänischen Leitstelle entgegengenommen wurde, bitten Sie den Disponenten, Sie mit der deutschen Leitstelle zu verbinden.“ Der Disponent in Hansens Ersthelfereinsatz kam nicht auf diesen Gedanken.
 
Nach Angaben eines Polizeisprechers schwebte das Unfallopfer gestern Nachmittag noch immer in Lebensgefahr.
 bno/hg

Quelle: SHZ vom 10.07.14

---------

Notrufverwirrungen im Grenzland bei Handynutzung

Leitstelle in Harrislee immer mit einem Dänischsprachigen besetzt – 112-Anrufe an Alarmzentrale in Aarhus

 
Bei einem Verkehrsunfall in Jardelund im Kreis Schleswig-Flensburg wurde am Dienstagnachmittag ein Autofahrer so schwer verletzt, dass er in Lebensgefahr schwebt. Der Mann war mit seinem Auto von der Fahrbahn der Betonstraße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann, der ihm helfen wollte, landete aber mit seinem Handy unter der Nummer 110 immer wieder im dänischen Netz, wo ihm offenbar nicht geholfen werden konnte. Erst von einem Festnetzanschluss aus gelang es ihm, die Rettungsdienste zu alarmieren.
Entlang der Grenze kann es immer wieder vorkommen, dass man auf deutschem Boden im dänischen Netz oder auf dänischem Boden im deutschen Netz landet. Ärgerlich, wenn es nur um die Kosten geht, lebensgefährlich, wenn es um Sekunden geht.
Geht der Anruf ins dänische Netz, wird er in der Alarmzentrale in Aarhus von der Polizei entgegengenommen. Der Beamte entscheidet dann, welche Dienste, ob Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen/ Notarzt eingesetzt werden müssen.  Die Alarmzentralen, eine in Aarhus und eine in Slagelse, arbeiten seit 2011. Vorher wäre der Anruf bei der Polizei in Esbjerg gelandet. „Hier ist immer jemand, der Deutsch spricht“, versicherte die Polizeisprecherin Helle Lundberg.
Ebenso ist es umgekehrt auf deutscher Seite. Landet ein Däne unter 112 entlang der Grenze im deutschen Netz, wird sein Anruf von der kooperativen regionalen Leitstelle in Harrislee entgegengenommen. Dort arbeiten Feuerwehr und Polizei Hand in  Hand.  In jeder Schicht sitzt dort jemand, der Dänisch spricht, versichert Sascha Münster, stellvertretender Leiter des kommunalen Teils der Leitstelle Nord. Bei ihnen wird keiner abgewiesen, sondern immer weitergeleitet. Entweder intern zu Feuerwehr oder Polizei und wenn die Unglücksstelle dicht an der Grenze liegt, rücken auch die deutschen Kräfte direkt aus. Eine Zusammenarbeit über die Grenze ist seit Jahren fester Bestandteil der Notrettung in der Region.
Wenn der Notruf ins dänische System gehört, schalten die Harrisleer dank ihrer direkt geschalteten Computerverbindungen zur Falckzentrale in Kolding oder zur Rettungsstelle in Odense um. Der Bürger, der Hilfe sucht, muss nicht auflegen.
Sascha Münster geht davon aus, dass es sich im Jardelunder Fall um eine Sprachbarriere, eine Verständigungsschwierigkeit auf dänischer Seite, gehandelt hat. Dort wird die Angelegenheit vom zuständigen 112-Sekretariat auf Anfrage des Nordschleswigers  derzeit untersucht.

 
Quelle: Nordschleswiger vom 10.07.14
 

----------

53-JÄHRIGER BEI UNFALL LEBENSGEFÄHRLICH VERLETZT

 

 

Jardelund

Bei einem Unfall in Jardelund ist gestern Nachmittag ein 52-jähriger Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Kurz nach 15 Uhr bemerkte ein Zeuge den Unfall und alarmierte Rettungsdienst und Polizei. Da der Autofahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, wurden auch die Wehren aus Schafflund und Ellund mit schwerem Rettungsgerät alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten mit einem Spreizer eine Tür des total zerstörten Toyotas öffnen, um an den Verletzten heranzukommen. Der Mann wurde im Rettungswagen erstversorgt und in die Flensburger Diako eingeliefert.

Quelle: SHZ vom 09.07.14

----------

Dänisches Netz: Wenn man über den Notruf keine Hilfe bekommt!  
 

Leitstelle Nord in Harrislee - © Benjamin Nolte / www.bos-inside.de

Leitstelle Nord in Harrislee – © Benjamin Nolte

08. Juli 2014 – Jardelund: Wenn ich den Notruf wähle, dann wird mir geholfen. Das denkt vermutlich jeder und das dachte auch Jens Hansen aus Holt am Dienstagnachmittag. Jens Hansen war auf der Straße Norderfeld in Jardelund unterwegs, als er plötzlich vor sich ein total beschädigtes Auto auf der Straße stehen sah. Zunächst dachte Hansen, dass stamme wohl von einem älteren Unfall, da kein Mensch weit und breit zu sehen war. Er stieg aus und stellte fest, dass in dem Fahrzeug ein schwer verletzter Mann eingeklemmt war. Umgehend holte Hansen sein Handy raus und wählte den Notruf 110, am anderen Ende wurde er auf Dänisch begrüßt. Verwundert versucht Hansen dem Disponenten zu erzählen wo er sich befindet, er sei von der Betonstraße kommend in Richtung Jardelund unterwegs erklärte er dem Beamten am Telefon, dieser konnte ihm nicht weiterhelfen. Hansen legte auf, versuchte sein Glück unter der 112, doch auch hier das gleiche Ergebnis, wieder hatte er die dänische Leitstelle der Polizei am Ohr. Mit der Ortsbeschreibung von Jens Hansen konnten die Disponenten in der dänischen Leitstelle nichts anfangen, unterdessen kämpfte im Auto vor ihm ein 53-jähriger Mann um sein Leben. Jens Hansen reagierte, setzte sich ins Auto und fuhr zum nächsten Haus, rund eineinhalb Kilometer von der Unfallstelle entfernt. Über Festnetz der dritte Versuch den Notruf abzusetzen, dieses Mal landete man in der Regionalleitstelle im deutschen Harrislee, nun war Hilfe unterwegs. Hansen eilte unterdessen zurück zu dem schwer verletzten Unfallopfer um ihn zu betreuten bis Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt vor Ort waren.

Dänische Leitstelle konnte nicht helfen

Schwerer Unfall bei Jardelund - © Benjamin Nolte / www.bos-inside.deSchwerer Unfall bei Jardelund – © Benjamin Nolte

Fast zehn Minuten hatte es gedauert bis Hilfe unterwegs war, zehn Minuten die Leben kosten können. “Dies ist eine Problematik, die uns bekannt ist”, erklärt Sacha Münster, der stellvertretende Leiter des kommunalen Teils der Leitstelle Nord. “Entlang der sogenannten Betonstraße kommt es in Grenznähe immer wieder vor, dass sich Mobiltelefone in die dänischen Netze einwählen”, so Münster weiter. Hat sich ein deutsches Handy im dänischen Netz eingewählt, so landet der Notrufteilnehmer automatisch in der nächsten Leitstelle im benachbarten Dänemark. “In Dänemark gehen die Notrufe, egal ob man die 110 oder die 112 wählt, immer bei der Polizei ein und leider reagieren die Beamten dort nicht immer so, dass man die Notrufe nach Deutschland durchstellt”, so Münster. Das Problem sieht Münster auch in den unterschiedlichen Stärken der Mobilfunknetze in der Grenzregion. Während die deutschen Netze dort schwächer und teilweise gar nicht verfügbar sind, fallen die dänischen Netze von der Sendeleistung recht stark ins benachbarte Deutschland ein. “Man kann dem Problem in der Grenzregion entgegenwirken, in dem man in seinem Handy die automatische Netzwahl deaktiviert”, berichtet Münster, “so bleibt das Handy immer im deutschen Netz, bis zum Verlust des Empfanges und wählt sich nicht bereits vorher in das stärkere dänische Netz ein.”

“Bitten Sie ums Durchstellen nach Deutschland”

Doch auch diese Methode löst das Problem mit den Notrufen nicht vollständig. Verliert das deutsche Handy in der Grenzregion das Netz und man hat keinen Empfang, so kann man zwar dennoch den Notruf wählen, nun aber sucht sich das Mobiltelefon wieder das stärkste verfügbare Netz und dann wird es vermutlich wieder ein dänisches sein. Befindet man sich dann unbemerkt wieder im dänischen Netz, so landet der Notruf erneut in einer dänischen Leitstelle. Doch auch hier hat Münster einen Hinweis: “Wenn Sie feststellen, dass Ihr Notruf in einer dänischen Leitstelle entgegengenommen wurde, Sie sich aber auf deutschem Gebiet befinden, dann bitten Sie den Disponenten, dass er Sie mit der deutschen Leitstelle verbindet! Viele der Disponenten sprechen oder verstehen dort deutsch und auf Englisch kommt man dort auch sehr weit.” Warum die dänischen Disponenten den Notruf nicht von sich aus an die deutsche Leitstelle weitergegeben haben, bleibt ein Rätsel.

Schwerer Unfall bei Jardelund - © Benjamin Nolte / www.bos-inside.deSchwerer Unfall bei Jardelund – © Benjamin Nolte

Eine Lösung, die derartige Schwierigkeiten beim Wählen der Notrufe in der deutsch-dänischen Grenzregion verhindert, ist nicht in Sicht. Die Kooperation zwischen der Leitstelle der dänischen Polizei und der deutschen Rettungsleitstelle ist hier noch auf keinem zufriedenstellenden Niveau. Eine bessere Netzabdeckung der deutschen Mobilfunknetze ist in dieser Region ebenfalls nicht in Sicht. Im Ernstfall können Minuten, gar Sekunden über Leben und Tod entscheiden, so wie am Dienstagnachmittag in Jardelund. Der Ersthelfer Jens Hansen hat dennoch alles richtig gemacht und umsichtig reagiert, nach den misslungenen Notrufen ließ er keine weitere Zeit verstreichen und machte sich auf den Weg zum nächsten Festnetzanschluss.

Quelle: BOS Inside vom 09.07.14

 

 ============================================

Förderverein für die Feuerwehr Ellund
wächst weiter
 
 

Im August letzten Jahres gründete sich der „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ellund“. 13 Mitglieder gehörten zu den Pionieren. Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung registrierten die Anwesenden eine Verdopplung der Mitgliederzahl auf 26. Nach intensiver Vorstandsarbeit wurde bereits im Oktober das erste Ziel erreicht: die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt.
 
Ortswehrführer Richard Andersen skizzierte ein geplantes Projekt: eine automatische Alarmierungsparameter-Bündelung mit visueller Darstellung auf einem Laptop. Darunter ist die Erfassung sämtlicher einsatzrelevanter Daten zu verstehen,: Hydranten-Pläne, Wetterdaten, Rettungskarten, Gefahrgut-Daten, Rettungs- oder Objektpläne. Die geschätzten Kosten in Höhe von 3000 Euro sollen durch einen Spenden-Aufruf erbracht werden.
Zum Abschluss der Versammlung übergab der Förderverein der Wehr einen automatischen Wasserwerfer – im Feuerwehr-Jargon: Monitor. Die Anschaffung wurde durch eine Spende der Firma „Gasunie“ ermöglicht.
Ki

Quelle: SHZ vom 05.06.14


=======================================

Fahrerin betrunken:
Auto landet in Waldstück

 

                                                    

Handewitt
Es müssen Szenen wie aus einem Actionfilm gewesen sein, als eine 22-Jährige in der Nacht zu gestern um kurz nach 2 Uhr mit ihrem Toyota auf der B 199 in Richtung Handewitt von der Straße abkam. Das Auto überfuhr mehrere Verkehrsinseln, bevor es an die Leitplanke prallte und von dieser über 20 Meter weit in ein Waldstück unterhalb der Autobahnauffahrt katapultiert wurde. Die Frau wurde wie durch ein Wunder nur leicht verletzt und konnte selbst den Notruf wählen. „Das war ihr Glück, da das Fahrzeug von der Straße aus nicht zu sehen war und sonst vermutlich erst viel später entdeckt worden wäre“, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Walter Johannsen. Er und seine Kameraden wurden nach dem Notruf ebenso alarmiert wie die Feuerwehr Ellund, zwei Rettungswagen und der Notarzt. Gegenüber der Polizei behauptete die Frau dann, gar nicht selbst gefahren zu sein. Sie sei von jemandem gefahren worden, an dessen Namen sie sich nicht erinnern könne, und während des Unfalls habe sie geschlafen. Feuerwehr und Polizei konnten jedoch niemanden entdecken. Ein Atemalkoholtest lieferte dann einen Anhaltspunkt für die abstrus klingende Geschichte der Frau: Dieser ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Die Polizei sicherte eine Blutprobe und beschlagnahmte den Führerschein. Die Feuerwehr musste etliche Bäume fällen, um eine freie Schneise für den Abschleppdienst zu schaffen. Erst gegen 4.30 Uhr konnte die B 199 wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden.
iwe

Quelle: SHZ vom 30.05.14
 



=======================================

„Jeden zweiten Tag war etwas los“

 

184 Alarmierungen im vergangenen Jahr für die Handewitter Feuerwehr / Zahl der verfügbaren Atemschutzgeräteträger ist zurückgegangen









 




Gemeindewehrführer Frank Thiel (von links) ehrte Alt-Bürgermeister Bernd Rehmke und beförderte Maik Johannsen, Fabian Johannsen und Ralf Paulsen.
Foto: ki

Handewitt
 
Als Kümmerer, als Koordinator, manchmal als Schutzpatron und in jedem Fall als Rückenstärker – so definierte der neue Bürgermeister Thomas Rasmussen sein Verhältnis zur Feuerwehr. In der Jahresversammlung der Gemeindewehr Handewitt, dem Dachverband aller fünf Ortswehren und zweier Jugendabteilungen, gewann er einen guten Eindruck von der Schlagkraft der Blauröcke. Zusammengerechnet 211 Mitglieder – ohne Ehrenabteilungen und Nachwuchs – meisterten in 2013 satte 184 Alarmierungen. „Jeden zweiten Tag war etwas los“, erklärte Gemeindewehrführer Frank Thiel. „Und dabei sind ,Xaver’ und ,Christian’ jeweils nur einfach gewertet.“
 
Einen kleinen Wermutstropfen barg die Statistik allerdings. Die Zahl der verfügbaren Atemschutzgeräteträger ist um zehn Prozent auf 70 zurückgegangen. Eine Ausbildung laufe aber, bestätigte Frank Thiel, der seinen Ortswehren ohnehin ein sehr gutes Engagement in puncto Fortbildung ausstellen konnte. Für den nächsten Truppmann-Lehrgang gehen die Handewitter eine Kooperation mit der Amtsfeuerwehr Oeversee ein. „Da sind es weniger als zehn Teilnehmer, der Lehrgang sollte aber nicht ausfallen“, sagte Thiel. „Und wir haben Bedarf an Ausbildern.“
 
Bürgervorsteher Joachim Schmidt betonte: „Ausbildung ist genauso unverzichtbar wie ein großer Fuhrpark.“ Aber auch in dieser Hinsicht kündigen sich Änderungen an. Im gerade beschlossenen kommunalen Haushalt 2014 sind auch zwei neue Mannschafts-Transportwagen berücksichtigt. Am 1. April werden die gemeindlichen Gremien über das geplante neue Gerätehaus in Jarplund beraten. „Wir sind auf eine Menge Investitionen gefasst“, sagte der Finanzausschuss-Vorsitzende Gerhard Beirer und bestätigte die Bedeutung der Wehren für die Sicherheit vor Ort.
 
Nachdem Rafaela Rahlfs zur neuen stellvertretenden Jugendwartin gewählt worden war, nahmen Fabian Johannsen (Feuerwehrmann), Matthias Kirchner (Hauptfeuerwehrmann) und Ralf Paulsen (Oberlöschmeister) ihre Beförderungen entgegen. Frank Thiel wurde für eine 20-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Maik Johannsen erhielt das Brandschutz-Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienst.
Überrascht war Alt-Bürgermeister und Ex-Bürgervorsteher Bernd Rehmke über eine Einladung zur Versammlung. Noch überraschter war er, als er für seine langjährige „grandiose, immer lösungsorientierte Zusammenarbeit“ (O-Ton Frank Thiel) das schleswig-holsteinische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber erhielt. Im Gegensatz dazu hatte die mit Schulterabzeichen dekorierte Feuerwehr-Uniform, die der ehemalige Verwaltungschef Dr. Arthur Christiansen im Januar zum Abschied geschenkt bekam, nur einen symbolischen Charakter. Die Aktion hat aber Diskussionen im Kreisgebiet ausgelöst, wie Frank Thiel verriet. Er stellte klar: „Arthur Christiansen weiß, dass er dadurch nicht Mitglied der Feuerwehr geworden ist. Alternativ hätten wir ihm einen Blumentopf schenken können.“

Ki


Quelle: SHZ vom 24.03.14

=======================================

Vor 60 Jahren vom Bruder in die Wehr gelotst



Hans-Günther Dietrichsen (l.) wird von Frank Thiel geehrt.
Foto: KI


Plötzlich kam die Nostalgie-Welle ins Schützenheim geweht. Dafür sorgte beim Kameradschaftsabend eine besondere Ehrung. Hans-Günther Dietrichsen ist seit 60 Jahren Mitglied der Ellunder Wehr. Spontan begann er zu erzählen, wie ihn einst sein Bruder zu den Blauröcken lotste und er fast vier Dekaden als Maschinist dem Vorstand angehörte. Er kennt noch die Zeiten, als man eine Tragkraftspritze mit Wasserkühlung zu Einsätzen mitnahm.
 Jürgen Fitzke und der frühere Wehrführer Erwin Wannick wurden für 40-jährige Mitgliedschaft, Palle Schendel für zehn und Laif Wegner für 20 Jahre geehrt. Romana Jöns-Anders, Katrin Hansen (Feuerwehrfrau), Werner Boiesen, Lewe Clausen, Fabian Johannsen, Patrick Kjergaard, Jan Lenz (Feuerwehrmann), Marco Raun, Philip Wicka (Oberfeuerwehrmann), Morten Haderup (Hauptfeuerwehrmann), Finn Andersen und Sven Bühring (Löschmeister) wurden befördert. Thorsten Meyer wurde als Stellvertreter von Ortswehrführer Richard Andersen zum Brandmeister ernannt.
Ki

Quelle: SHZ vom 17.02.14

============================================================


Ellunder Wehr ist eine starke, junge Truppe


  Die Neuen in der Wehr: (v.l.) Werner Boiesen, Birte Suckow, Lewe Clausen, Romana Jöne-Anders, Patrick Kjergaard, Katrin Hansen und Fabian Johannsen. Es fehlen Jan Lenz und Morten Haderup.
Foto: KI

 Muss das nächste Mal in eine Halle ausgewichen werden? Gefühlt war es im Schulungsraum des Feuerwehrhauses Ellund noch enger als sonst. Und dieser „Kuschel-Faktor“ auf der Jahresversammlung schlägt sich auch in konkreten Zahlen nieder: Zwar gab es bei der Ortswehr Ellund in den letzten Monaten einige Austritte, aber im Gegenzug auch neun Neuaufnahmen. Bereit stehen 56 Einsatzkräfte, von denen 23 als Atemschutzträger ausgebildet sind. Ein Altersdurchschnitt von nur 32,5 Jahren und die Tatsache, dass gleich 48 Mitglieder vergangenes Jahr an Lehrgängen teilnahmen, sind weitere beachtliche Zahlen.
 
„Ohne einen solchen Einsatz und Zusammenhalt wäre es nicht möglich, eine so gut aufgestellte Feuerwehr zu sein“, bedankte sich Ortswehrführer Richard Andersen bei seinen Kameraden. Mit 69 Einsätzen war 2013 auch für die Ellunder Wehr ein Rekord-Jahr. Selbst an Weihnachten mussten die Blauröcke einen Einsatz absolvieren, weil Bäume auf die Ellunder Straße gekippt waren. Drei Mal ging es über die Grenze nach Dänemark. Seit den Feuerwehr-Fusionen im vergangenen Jahr hat sich die grenzübergreifende Löscharbeit gewandelt. Andersen erinnerte an die Pionier-Tätigkeit der Ellunder und Frösleer Kameraden, die 2009 mit der ersten deutsch-dänischen Kooperationserklärung für Furore gesorgt hatten.
 
„Alle Ampeln stehen in Ellund in puncto Einsatzfähigkeit und Personalstärke auf grün“, zitierte Gemeindewehrführer Frank Thiel aus dem Feuerwehr-Bedarfsplan. Hier ist neben dem geplanten Ersatz des alten Mehrzweckfahrzeugs auch der Hofplatz vor dem Gerätehaus aufgeführt. „Die Pflasterung soll in den Haushalt 2014 eingestellt werden“, teilte Friedrich Reese mit. Der stellvertretende Bürgermeister war mit drei weiteren Kommunalpolitikern erschienen, was seinen Worten zusätzliches Gewicht verlieh.
 2500 Euro Rücklagen liegen für 2015 bereit, wenn die Ortswehr 125-jähriges Bestehen feiert. Der Festausschuss, der um Patrick Kjergaard, Daniel Schönfeld und Fin Ruschinski ergänzt wurde, bereitet die Feier bereits vor. Es wurde beschlossen, im Herbst die zweite Stufe des „Roten Hahns“ in Angriff zu nehmen.
Ki

Quelle: SHZ vom 13.02.14

 

=======================================

Vier Autofahrer bei Unfällen verletzt



   Der Peugeot-Fahrer übersah offenbar den Hyundai des Unfallgegners  
Bei dem Zusammenstoßwurde er schwer verletzt
Foto: Iwersen  


 

Hollingstedt/Wallsbüll

Bei drei Verkehrsunfällen in Hollingstedt und Wallsbüll wurden am Dienstagabend und gestern Machmittag vier Verkehrsteilnehmer zum Teil schwer verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei geht zwei Fällen davon aus, dass die Schneeglätte eine Rolle gespielt hat.

Gegen 19.45 Uhr verlor ein 19-Jähriger am Hollingstedter Ortseingang die Kontrolle über seinen VW-Polo, kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und überschlug sich mehrfach. Andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Ein Zeuge alarmierte die Rettungskräfte. Innerhalb weniger Minuten waren die Feuerwehren aus Hollingstedt, Silberstedt und Treia, Rettungswagen und die Polizei zur Stelle. Der Fahrer musste aus dem völlig zerstörten Fahrzeug herausgeschnitten werden. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gefahren. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der junge Mann auf dem Weg von Treia nach Hollingstedt und kam wegen der Schneeglätte von der Straße ab.

Nur wenig später kam es in Hollingstedt zu einem zweiten Glätteunfall. Ein 21-jähriger Pizzabote aus Schleswig geriet gegen 21.10 Uhr mit seinem VW Fox ins Schlingern. Der Wagen fuhr in einen Graben und überschlug sich mehrfach. Der Fahrer wurde schwer verletzt. Er wurde im Notarztwagen zunächst medizinisch betreut und zu weiteren Untersuchungen und Behandlungen ins Krankenhaus gefahren.

Zwei weitere Verkehrsteilnehmer wurden gestern bei einem schweren Unfall auf der B199 in Wallsbüll verletzt. Auf einer Kreuzung kam es zum Zusammenstoß zwischen einem aus Richtung Flensburg kommen Hyundai und einem Peugeot-Kleinwagen. Nach Ermittlungen der Polizei wollte dessen Fahrer die Kreuzung in Richtung Meyn überqueren und hatte den vorfahrtberechtigten Wagen dabei übersehen. Die Wucht des Zusammenstoßes war so groß, dass der Fahrer des Peugeot eingeklemmt wurde. Die alarmierten Feuerwehren aus Wallsbüll, Schafflund und Ellund mussten eine hintere Tür des Wagens heraustrennen, um den Fahrer befreien zu können. Er wurde anschließend mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in die Flensburger Notaufnahme eingeliefert. Ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden musste der Fahrer des Hyundai – er erlitt aber nur leichte Blessuren.

vos/org/iwe

Quelle: SHZ 23.01.14

 

====================2013====================


 

Stürmische Weihnachten Schleswig-Flensburg
 


Das Weihnachtsfest begann im Norden des Kreises Schleswig-Flensburg stürmisch. Mit Orkantief „Dirk“ zog bereits der dritte Sturm seit November mit orkanartigen Böen über den Norden Schleswig-Holsteins hinweg. Schon in der Nacht zu Heiligabend verzeichneten die Leitstellen erste Sturmschäden.

Im nördlichen Kreisgebiet waren es überwiegend umgestürzte Bäume, die von den Feuerwehren noch am Abend des 24. Dezember beseitigt werden mussten. Aber auch Sicherungsmaßnahmen an Dächern und Gebäuden wurden ausgeführt.

Die Mitglieder der Feuerwehr Wanderup mussten am Morgen den Weihnachtskaffee unterbrechen, denn mehrere Tannen waren auf der Landesstraße 15 zwischen Wanderup und Tarp in Schieflage geraten und blockierten die Fahrbahn. Wenig später rückten Kräfte der Wehren aus Ellund, Medelby, Jardelund und Eggebek zu ähnlichen Einsätzen aus. Auf der Grenzstraße zwischen Ellund und Jardelund waren in Höhe des Staatsforstes auf Grund der orkanartigen Böen mehrere Bäume umgeweht worden. In Eggebek drohten Blechplatten auf die Fahrbahn zu fallen; hier konnte von den Blauröcken schnell Abhilfe geschaffen werden.

Personen wurden im Kreisgebiet nach ersten Erkenntnissen der Polizei durch den Sturm nicht verletzt.

ksö
Quelle: SHZ vom 27.12.13

=================================================

Auto rast in Pferdeherde


Foto: Iwersen

Handewitt

Auf der L 192 („Betonstraße“) bei Ellund ist am Mittwochabend ein Auto mit einem Pferd kollidiert. Eine Autofahrerin geriet mit ihrem Pkw von der Straße ab, als sie der Herde ausgerissener Hafflinger ausweichen wollte. Beide Autofahrer wurden leicht verletzt.

Die Unfälle ereigneten sich gegen 19.45 Uhr. Kurz zuvor waren offenbar von einer an die Landesstraße angrenzenden Weide vier Haflinger ausgebrochen. „Die Tiere liefen dann auf der Straße in Richtung Harrislee“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Richard Andersen von der Wehr Ellund. Eine 50-jährige Autofahrerin wollte den plötzlich in der Dunkelheit auftauchenden Tieren mit ihrem Citroen Berlingo noch ausweichen, geriet dabei auf den Seitenstreifen und überschlug sich mit ihrem Fahrzeug. Sie wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und ins Krankenhaus eingeliefert. Ein 22-Jähriger konnte mit seinem Opel Omega den Tieren nicht mehr ausweichen und kollidierte frontal mit einem der Pferde, das daraufhin auf das Fahrzeug geschleudert wurde.

Das bei dem Zusammenstoß mit dem Auto verletzte Tier wurde der Halterin übergeben, die umgehend einen Tierarzt zur Versorgung des Pferdes alarmierte.

Nach der Rettung des Unfallopfers musste die Feuerwehr auch noch die ausgebrochenen Tiere einfangen. „In Zusammenarbeit mit der Harrisleer Feuerwehr gelang es uns jedoch relativ schnell, die Tiere in der Dunkelheit ausfindig zu machen“, so Andersen.

Nach seinen Worten hatten die Unfallbeteiligten großes Glück im Unglück. „Auch Tiere haben bei dieser Witterung natürlich gerne ein Dach über dem Kopf und suchen nach Unterschlupfmöglichkeiten – wenn sich dann eine Möglichkeit bietet, die Weide zu verlassen, nutzen sie diese auch“, erklärt er. Wie die Tiere von der Koppel entkommen konnten, ist indes noch unklar.

Für die Dauer der Bergungs- und Rettungsarbeiten wurde die Fahrbahn voll gesperrt.

iwe

Quelle: SHZ vom 29.11.13

=======================================

Ohne Hydranten „stehen wir auf dem Schlauch"

Feuerwehr weist auf das Freilegen von Unterflurhydranten im Winter hin

Im Winter steigen die Einsatzzahlen der Feuerwehr rapide an. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von erhöhter Brandgefahr durch verstärktes Heizen über Verkehrsunfälle durch Eisglätte bis zu eingebrochenen Personen in Eisdecken.

Die Feuerwehr stellt bei Einsätzen immer wieder fest, dass sogenannte Unterflurhydranten häufig nicht nur zugefroren, sondern zumeist auch durch eigentlich gut gemeinte Räumarbeiten meterhoch mit Schnee und Eis zugeschüttet werden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bildet der tauende und wieder gefrierende Schnee einen dicken Eispanzer und macht der Feuerwehr die Löschwasserentnahme fast unmöglich. Auch wenn einige Feuerwehrfahrzeuge eigene Wasservorräte mitführen, sind wir darauf angewiesen, in wenigen Minuten auch über einen Hydranten Löschwasser zu fördern.

Eine hierdurch verzögerte Brandbekämpfung kann unter Umständen Menschenleben kosten und hohe Sachschäden verursachen. Achten Sie daher - auch im eigenen Interesse - beim Winterdienst auf „Ihren" Unterflurhydranten und halten Sie diesen für den Notfall frei.

Auch aufmerksame Bürger, die meinen genau zu wissen, wo der nächste Hydrant liegt, wundern sich mitunter doch, wie lange sie für die Suche nach dem Wasserspender brauchen.

Für Hauseigentümer kann das Zuschütten von Hydranten mitunter sogar teuer werden. In einigen Kommunen werden Anlieger dazu verpflichtet Einläufe in Entwässerungsanlagen, Hydranten und Verschlussdeckel von Versorgungsleitungen stets von Schnee und Eis zu befreien.

Hydranten werden teilweise durch 25 cm x 20 cm große weiße Schilder mit rotem Rand kenntlich gemacht. Hinter dem "H" für Hydrant ist der Wasserrohrdurchmesser (in Millimetern) und darunter die Entfernung des Hydranten vom Hydrantenhinweisschild (in Metern) angegeben.

Bilder: Unterflurhydrant und Hydrantenschild(Beispiel)












 

=======================================



Handewitter Finanzen besser als erwartet
Defizit von 600 000 Euro / Neue Wärmekameras für Ortswehren

HandewittIn Handewitt schauen die Kommunalpolitiker wieder etwas gelassener auf die Gemeindefinanzen. Anfang des Jahres regierten sie schockiert auf einen Haushalts-Entwurf, der ein Defizit von 2,6 Millionen Euro auswies. Im Anschluss begann ein wahrer Beratungs-Marathon. Danach lag das Zahlenwerk mit 1,7 Millionen Euro im Minus. Im Nachtragshaushalt ist das Defizit nun auf 600 000 Euro gesunken. Zwar fallen die Ausgaben für 2013 vermutlich um rund eine halbe Millionen Euro höher aus, im Gegenzug steigen die Einnahmen voraussichtlich aber um stolze 1,6 Millionen Euro. Auch die Jahresrechnung für 2012 – vermeldete Gerhard Beirer (KWG), Vorsitzender des Finanz- und Wirtschaftsausschusses – soll „besser aussehen, als wir es uns vorgestellt haben“.

Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen strahlte angesichts dieser Entwicklung, sein Kämmerer Uwe Hansen redete wesentlich zurückhaltender. „Ich muss etwas Wasser in den Wein gießen“, sagte er und wies auf Einmal-Effekte bei einer Beihilfe-Stelle und beim Schullasten-Ausgleich hin. Gerhard Beirer sprach das Credo für die Zukunft aus: „Wir müssen vorsichtig operieren.“ Nichtsdestotrotz konnten im Schul- und Kita-Wesen in der jüngsten Vergangenheit einige Investitionen nachgeschoben werden.In der Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses drehte sich die Diskussion nun um fünf Wärmebild-Kameras. Ursprünglich standen zwei Kameras auf der Liste. Ein Wunsch, der zu Jahresbeginn aufgrund der klammen Haushaltslage zurückgestellt werden musste. Unter der Bezeichnung „regionale Markteinführung“ hat Gemeindewehrführer Frank Thiel nun ein Sonderangebot eines Herstellers erhalten: fünf Kameras für insgesamt 24 300 Euro. „Wo Leben gerettet werden kann, sollte uns kein Cent zu teuer sein“, meinte Marx Plagemann (CDU). Die beträchtliche Summe schmeckte aber nicht jedem. „Wir sind mit dem Haushalt noch immer nicht auf null“, warf Sabine Asmussen (Grüne) ein, „meines Wissens hat Flensburg auch nur zwei Kameras.“ Allerding ist Handewitt eine Flächengemeinde. Hier erstreckt sich ein Netz von fünf freiwilligen Löscheinheiten von Jarplund bis Ellund. „Bei fünf Kameras wäre vermutlich überall eine vor Ort“, meinte Ausschussmitglied Svea Rehmke (SPD). Letztlich gab es im Ausschuss eine Mehrheit für eine Fünfer-Bestellung – auch zur Freude von Gemeindewehrführer Frank Thiel.
ki
Quelle: SHZ vom 04.11.13

=======================================

 

Auf die Helfer kommt es an

Der Sturm am Montag macht deutlich, wie wichtig Katastrophenvorsorge und engagierte Rettungskräfte sind

Helge Matthiesen

Schleswig-Holstein ist sturmerprobt. Ein Ereignis wie am vergangenen Montag ist dennoch eine echte Herausforderung für alle. Der Orkan war aber vor allem eine Herausforderung für die vielen Helfer im Lande, die in den Freiwilligen Feuerwehren, beim Technischen Hilfswerk, bei den Berufsfeuerwehren und der Polizei schnell dafür sorgen müssen, dass Straßen wieder frei sind, dass der Strom wieder funktioniert und Mensch und Tier Hilfe bekommen.

Das hat am Montag hervorragend geklappt. Es war beeindruckend, mit welcher Ruhe beispielsweise Feuerwehrleute Baum um Baum von der Straße holten, wie sie Dächer sicherten und zerknickte Masten aufrichteten, wie sie Menschen aus liegengebliebenen Zügen holten, Boote sicherten, Verletzte und Ängstliche versorgten. Das geschah unaufgeregt, routiniert und mit großem Engagement. Tief fliegende Dachpfannen und herumwirbelnde Äste wurden einfach ignoriert. Noch weit nach Mitternacht waren Motorsägen zu hören. Niemand schaute auf die Uhr.

Das Land wäre gar nicht in der Lage, in dieser Ausnahmesituation die Lage im Griff zu behalten, wenn es neben den Profis die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht gäbe. Hand in Hand und als hätte man das Zusammenspiel jahrelang geprobt, gingen alle gemeinsam die Sache an. Selbst in ländlichen Landstrichen waren blockierte Straßen nach kurzer Zeit wieder frei.

Über den Aufwand, den Land, Städte und Gemeinden für die Feuerwehren treiben, wird gerne mal gemault. Der Montag zeigt jedoch, dass Katastrophenvorsorge kein rausgeschmissenes Geld ist, sondern manchmal unverzichtbar. Er zeigt aber auch, wie wichtig die Motivation der Helfer ist. Auf sie kommt es an. Sie haben, egal ob ehrenamtlich oder professionell, am Montag einen sehr guten Job gemacht, der hohe Anerkennung verdient. Hut ab vor dieser Leistung und Zeit, einfach mal Danke zu sagen.

Quelle: SHZ vom 30.10.13

=======================================

 

Feuerwehr Sonderburg informiert deutsche Kollegen über neue Methode zur Befreiung eingeklemmter Unfallopfer

 
 

Der total demolierte Wagen wird mit der Kette auseinander gezogen, das eingeklemmte Unfallopfer kann schnell aus dem Wrack befreit werden.
Foto: Nolte

 

SONDERBURG Feuerwehrleute aus den Kreisen Schleswig-Flensburg, Nordfriesland und der Stadt Flensburg waren zu Gast in Sonderburg. Im Rahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit deutscher und dänischer Feuerwehren hatte die Feuerwehr Sonderburg ihre Kollegen eingeladen, um ihnen ein alternatives Rettungskonzept bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen vorzustellen, die sogenannte „Kettenrettung“.
Diese Art der Rettung stammt aus Norwegen und geht von diesem Szenario aus: Nach einem schweren Verkehrsunfall ist eine Person im Fahrzeug eingeklemmt, etwa im Fußraum. Der Notarzt stellt fest, dass der Zustand der Person äußerst kritisch ist und entschließt sich somit, eine „Crash-Rettung“ oder in Deutschland auch „Schnellrettung“ genannt, einzuleiten, um schnellstmöglich eine umfassende medizinische Versorgung zu gewährleisten. Dabei geht es nicht mehr darum, den  Patienten so schonend und behutsam wie möglich aus dem Fahrzeug zu befreien, sondern jede Sekunde zählt. Um die Kettenrettung durchzuführen, wird  das Fahrzeug zunächst in eine „Standard-
Position“ gebracht, also herumgedreht oder aus der Böschung gezogen. Währenddessen befindet sich im Idealfall ein Rettungsassistent oder ein Arzt. Im Inneren des Fahrzeuges, um die verletzte Person zu betreuen. Steht das Fahrzeug in einer guten Ausgangslage, so werden vorn und hinten an den Dachstreben Ketten befestigt, die jeweils mit einem Feuerwehrfahrzeug verbunden werden. Mit einer hydraulischen Rettungsschere werden anschließend Teile des Fahrzeugs eingeschnitten. Mit Hilfe einer Seilwinde zieht nun eines der beiden Feuerwehrfahrzeuge den verunglückten Wagen auseinander, der Verletzte ist frei, kann geborgen und versorgt werden.
Diese Art der Rettung bei schweren Unfällen ist in Deutschland noch gänzlich unbekannt und wird nicht praktiziert. Im Norden Dänemarks setzten die Feuerwehren die Methode bereits seit über fünf Jahren ein, die Einsatzkräfte im Süden folgen nun ebenfalls nach und nach. Der Vorteil bei dieser Rettung ist der Faktor Zeit: Zusammen mit dänischen Einsatzkräften brauchten die deutschen Feuerwehrmänner bei der Übung im Schnitt zehn Minuten, um einen Patienten aus der misslichen Lage zu befreien.
Karsten Andresen von der Flensburger Berufsfeuerwehr war begeistert: „Die Kettenrettung ist eine gute, weitere Alternative für eine Crash-Rettung. Wir haben jahrelang möglichst patientengerecht gehandelt. Aber wenn es wirklich schnell gehen muss, dann müssen auch wir umdenken.“ Auch Richard Andersen von der freiwilligen Feuerwehr Ellund war beeindruckt von der neuen Technik: „Wir haben heute Dinge gesehen, an die wir vorher nie gedacht hätten. Dies ist definitiv eine Alternative, die wir im Hinterkopf behalten müssen. Unsere Fahrzeuge haben momentan noch keine
Seilwinde, aber daran lässt sich arbeiten.“
 

„Wir haben heute Dinge gesehen,
an die wir vorher
nie gedacht hätten.“

Richard Andersen
Freiwillige Feuerwehr Ellund


 

Die Methode der Kettenrettung mag zunächst recht rabiat und nicht gerade schonend wirken – mit dieser Meinung gingen viele Lehrgangsteilnehmer in den Tag. Am Ende stellte sich jedoch das Gegenteil heraus. Einige der Feuerwehrleute schlüpften während des Tages in die Rolle des Unfallopfers und befanden sich während der Kettenrettung somit im Fahrzeuginneren. Sie alle schilderten, dass man von dem Auseinanderziehen des Fahrzeuges nicht viel merkt und mitbekommt. Ob diese Methode der Rettung von Unfallopfern auch in Deutschland Einzug halten wird, ist noch offen. Die technischen Voraussetzungen dafür sind jedoch schnell zu erfüllen. Feuerwehrfahrzeuge benötigen eine Winde und die richtigen Ketten sowie hydraulisches Gerät. Auch hier wurden in Dänemark moderne Varianten vorgestellt. Ist bei deutschen Wehren hydraulisches Rettungsgerät über lange Schläuche mit den Pumpen am Fahrzeug verbunden, nutzen die dänischen Kollegen Akkubetriebenes Gerät, die den Helfern mehr Bewegungsfreiheit an der Einsatzstelle lassen.
Benjamin Nolte
Quelle: SHZ vom 06.09.13

 

=======================================


Auto steht nach Unfall senkrecht am Baum

 


 

 
HANDEWITT Ein spektakulärer Verkehrsunfall endete gestern Morgen gegen 3.30 Uhr für einen 26-Jährigen glimpflich: Nachdem der junge Mann auf der B199 zwischen Flensburg und Handewitt offenbar beim Überholen die Kontrolle über seinen BMW verloren hatte, flog dieser über 25 Meter durch die Luft – und blieb schließlich senkrecht im  Wald neben der Fahrbahn stehen. Zwei Rettungswagen, Notarzt, die Feuerwehren Handewitt und Ellund sowie die Drehleiter der Flensburger Berufsfeuerwehr wurden zunächst in Marsch gesetzt. „Der Fahrer konnte sich aber selbst befreien“, so Peter Walter Johannsen von der Handewitter Feuerwehr. Der Mann erlitt nur leichte Verletzungen. Beim ihm wurde allerdings Atemalkohol festgestellt. Da er einen Alkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobe entnommen.
Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Es entstand Sachschaden in Höhe von über 40 000 Euro. iwe
 
Quelle: SHZ vom 23.08.13

 

=======================================

 

Feuerwehr appelliert: „Bei Stau Rettungsgasse bilden"





Kilometerlange Staus bestimmen derzeit häufig das Bild auf der BAB 7 in Höhe der teilweise gesperrten Rader Hochbrücke und vor dem Nadelöhr Rendsburger Kanaltunnel. Doch auch auf vielen anderen Strecken sind

Staus derzeit immer wieder einThema - gehen doch in den meisten Ländern die Sommerferien zu Ende und starkerRückreiseverkehr setzt ein.

„Staus sind der größte Feind, um schnell Hilfe an den Ort eines Unfalls bringen zukönnen“, sagt Ralf Thomsen, stellv. Vorsitzender des LandesfeuerwehrverbandesSchleswig-Holstein. „Dabei gibt es doch eine einfache Regel, damit Fahrzeuge vonFeuerwehr, Rettungsdienst und Polizei schnell vorankommen können: Die Rettungsgasse.“Leider sei aber immer wieder zu beobachten, dass Autofahrer sich an diese Regel nicht halten und Fahrbahnen blockieren. „Das kostet wertvolle Zeit, um unter Umständen schwerverletzten Menschen schnell helfen zukönnen“, so Thomsen.

Bei Verkehrssituationen, die zu einem Rückstau führen, haben die Verkehrsteilnehmer der rechten Fahrspur ihre Fahrzeuge ganz an den rechten Fahrbahnrand zu lenken. Fahrzeuge der linken Spur sollen zum linken Fahrbahnrand gelenkt werden.

Damit bildet sich zwischen den beiden Fahrzeugkolonnen eine weitere Fahrspur fürEinsatzfahrzeuge.

Der Begriff der Rettungsgasse stammt bereits aus den 1980er Jahren, als diese in den ersten europäischen Ländern eingeführt wurde. Aktuell ist sie in Deutschland,Tschechien, Österreich und Ungarn verpflichtend vorgeschrieben, in der Schweiz und in Slowenien ist sie auf freiwilliger Basis zu bilden. Die Nichtbeachtung wird inDeutschland als Ordnungswidrigkeit gewertet und lediglich mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro geahndet. „In Österreich werden uneinsichtige Autofahrer dagegen mit bis 2180 Euro zur Kasse gebeten“, weiß Ralf Thomsen. Das schrecke eher ab und animiere zum vernünftigen Verhalten in Stausituationen.

In Deutschland wurde die Rettungsgasse bereits 1982 eingeführt. Gesetzlich geregelt ist die Rettungsgasse in § 11, Abs 2 der StVO. Sie muss auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung in der Mitte der Richtungsfahrbahn, bei Straßen mit drei Fahrstreife

n in Fahrtrichtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen freigehalten werden. Auch innerorts, wenn sich auf entsprechend ausgebauten Hauptverkehrsstraßen auf allen Fahrstreifen ein Stau gebildet hat und sich ein Fahrzeug mit Wegerecht (Blaulicht und Signalhorn) nähert,

wird es versuchen, nach diesem Prinzip freie Bahn zu erhalten. Der Standstreifen wird von den Einsatzkräften eher ungern benutzt, weil er mögli-

cherweise nicht auf ganzer Länge ausgebaut ist und unvermutet durch liegengebliebene Fahrzeuge blockiert sein kann. (bau).

Quelle: Pressemitteilung Landesfeuerwehrverband SH vom 13.08.13

 

=======================================

 

Feuerwehr löscht zufällig entdeckten Brand
 


 

 

Jardelund
Auf dem Rückweg von einem Verkehrsunfall in Bramstedtlund (Nordfriesland) bemerkten die Kameraden der Ellunder Feuerwehr in Jardelund eine Rauchsäule, ausgehend von einem an der Strecke liegenden Bauernhof. Dort war eine an das Wohn- und Wirtschaftsgebäude angebaute Garage in Brand geraten. Die Helfer begannen sofort mit der Brandbekämpfung und wurden dabei von den Kameraden des Löschzuges Nord im Amt Schafflund unterstützt. Ein Ausbreiten des Feuers auf Stall, Scheune und Wohnhaus konnte gerade noch verhindert werden. Personen kamen nicht zu schaden, auch die Tiere blieben unversehrt. Brandursache und Schadenshöhe sind noch unbekannt.
 
Quelle: SHZ vom 02.08.13

 

=======================================

Ungebremst gegen parkendes Auto
 

Eine Dreiviertelstunde blieb die Grenzstraße nach dem Unfall gesperrt

Auf der Grenzstraße fuhr gestern eine Autofahrerin auf einen am Straßenrand parkenden Pkw auf, in dem zwei Personen saßen

BRAMSTEDTLUND
Ein nächtlicher Unfall, bei dem Rinder angefahren und getötet wurden, führte gestern Vormittag zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall, bei dem dann auch zwei junge Insassen verletzt wurden. Das Unglück ereignete sich gegen 10.15 Uhr in der Gemeinde Bramstedtlund auf der Straße L 192 („Grenzstraße“.)
Zu diesem Zeitpunkt stand ein Mercedes mit eingeschalteter Warnblinkanlage in Fahrtrichtung Süderlügum am rechten Straßenrand. Der Fahrer befand sich auf der angrenzenden Koppel, um sich um drei am Straßenrand liegende, bei einem nächtlichen Verkehrsunfall verendete Kühe zu kümmern und nach weiteren aus ihrer Koppel ausgebrochen Tieren zu suchen. Erst zwei Stunden zuvor hatte ihm die Polizei gemeldet, dass die Tiere in der Nacht angefahren worden waren. Die Beamten hatten sich die Ohrmarken der toten Kühe notiert und über diese in den Morgenstunden herausgefunden, wem die Tiere gehören. Während der Tierhalter weitere Rinder suchte, warteten seine Tochter sowie sein Sohn in dem parkenden Fahrzeug, als plötzlich ein ebenfalls in Richtung Süderlügum fahrender VW-Kombi auf den Wagen aufprallte – vermutlich ungebremst.
Durch den heftigen Aufprall wurde das Heck des Pkw zusammengedrückt. Der aufgefahrene Kombi wurde ebenfalls arg lädiert und auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert. Sowohl die Fahrerin des Wagens, die den Unfall verursacht hatte, als auch beide im parkenden Auto befindliche Personen wurden verletzt. Der elfjährige Sohn wurde in ein Flensburger Krankenhaus, die Tochter und die Fahrerin des aufgefahrenen Wagens zur Gesundheitsüberprüfung ins Klinikum Niebüll gefahren. Zuvor hatte der auf der Rückbank sitzende Junge mit Hilfe der hydraulischen Rettungsschere der Feuerwehr befreit werden müssen, da die Hecktüren des Fahrzeugs verklemmt waren.
Der Vater musste hilflos mit ansehen, wie der fremde Wagen auf seinen Pkw auffuhr. „Das war ein schrecklicher Augenblick. Glücklicherweise stellte sich bald heraus, dass meine Kinder heute ihren zweiten Geburtstag feiern können.“ Seine Tochter wurde bereits gestern Nachmittag wieder nach Hause gebracht, da sich ihre Verletzungen in Grenzen hielten. Die Untersuchung des Sohnes stand zu dem Zeitpunkt noch aus. Auch die Unfallverursacherin soll glimpflich davongekommen sein.
Den entstandenen Sachschaden schätzte ein Polizeibeamter auf rund 30 000 Euro. „Genaueres muss ein Sachverständiger ermitteln.“ Erst eine Dreiviertelstunde nach Abstreuen etlicher Ölspuren auf der Fahrbahn konnte sich der entstandene Fahrzeugstau auflösen.

Ulrich Jeß
Quelle: SHZ vom 02.08.13

 

=======================================

Baustelle

Unfall: Junge Frau stirbt auf A7 bei Handewitt

Warum die Fahrerin die Kontrolle über das Auto verlor, ist unklar. Foto: Nolte

Warum die Fahrerin die Kontrolle über das Auto verlor, ist unklar. Foto: Nolte

Ein Auto prallte nachts an einer Baustelle auf der A7 bei Handewitt im Kreis Schleswig-Flensburg gegen Paletten mit Baumaterial. In dem Wagen saßen vier junge Leute.

Handewitt. Junge Frau stirbt bei Verkehrsunfall auf der A7 bei Handewitt Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 ist in der Nacht zu Sonntag eine junge Frau ums Leben gekommen. Ein mit vier Personen besetzter Mitsubishi war in Richtung Hamburg unterwegs, als die Fahrerin plötzlich im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Harrislee und Flensburg die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor, nach links in die Leitplanke geriet und wenige Meter weiter mit schweren Paletten Baumaterial kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls wickelte sich der PKW regelrecht um das Baumaterial herum.

Schon die ersten Notrufe, die die Rettungsleitstelle gegen 3 Uhr in der Nacht erreichten, ließen Schlimmes erahnen. Die Rede war von vier Beteiligten Personen, mindestens zwei seien noch im Fahrzeug eingeklemmt. Die Leitstelle löste Großalarm aus, neben drei Rettungswagen, dem Notarzt aus Schleswig und dem leitenden Notarzt aus Flensburg wurden auch die Feuerwehren aus Handewitt, Ellund, Harrislee, sowie die Berufsfeuerwehr aus Flensburg zur technischen Hilfe auf die Autobahn alarmiert.

Autobahn für fast zwei Stunden gesperrt

Zwei der vier Insassen konnten das Unfallfahrzeug eigenständig verlassen, zwei waren schwer im Fahrzeug eingeklemmt. Für eine junge Frau kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Eine Frau wurde schwer verletzt mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die beiden weiteren Insassen, ein Mann und eine Frau wurden ebenfalls in die Notaufnahme gefahren.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie der umfangreichen Unfallaufnahme war die Autobahn 7 in Richtung Hamburg für fast zwei Stunden voll gesperrt. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch nicht ermittelt. Die Polizei geht davon aus, dass der PKW allein beteiligt war. Warum die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor, ist aber noch unklar.

Quelle: SHZ vom 16.06.13

=======================================

Bagger bei Handewitt in Flammen aufgegangen

Handewitt

Zwischen Handewitt und Meyn ist am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr auf der K79 ein großer Bagger in Brand geraten. Aus bislang ungeklärter Ursache stiegen plötzlich Rauch und Flammen aus dem Motorraum empor. Aufgrund der Größe des Fahrzeuges und der damit verbundenen benötigten Wassermenge wurde Vollalarm für die Feuerwehren Handewitt und Ellund ausgelöst. Die Einsatzkräfte hatten den Brand mit Wasser und Schaum schnell unter Kontrolle und gelöscht. Aufgrund des Brandes traten aus dem Bagger Betriebsstoffe aus, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr gebunden und aufgenommen wurden. Die K79 war während der Lösch- und Aufräumarbeiten voll gesperrt. Die Brandursache ist noch unklar, der Sachschaden recht hoch.

Quelle: SHZ vom 07.06.13

===========================================================

Partner geht – Blaulicht-Kooperation bleibt

Frøslev/Ellund

Am 1. September wird die Feuerwache im dänischen Grenzort Frøslev geschlossen. Dieser Schritt soll allerdings die innovative Zusammenarbeit mit der deutschen Wehr in Ellund nicht beeinflussen.

Die Wehr Frøslev hat ihren Vertrag mit der Kommune Apenrade über die Erfüllung von Brandschutzaufgaben gekündigt. Damit wird zumindest formell die besondere Zusammenarbeit mit der Feuerwehr von Ellund annulliert.

„Die breite Interreg-Kooperation der Einsatzkräfte „Bereitschaft ohne Grenzen“ wird auch in Zukunft bestehen – und dazu wird auch Ellund zählen. Sonderabsprachen wie zwischen Fröslee und Ellund soll es aber künftig nicht mehr geben. Wir setzen auf eine breite Vereinbarung in kommunaler Regie – und das werden wir auch Ellund mitteilen“, sagt Jarl Vagn Hansen, Bereitschaftschef der Bereitschaft „Aabenraa Brand & Redning“. Ungeachtet dessen hat der Bereitschaftschef nur lobende Worte für die Zusammenarbeit: „Fröslee und Ellund haben eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet eingenommen, und dafür danken wir ihnen“, sagt Jarl Vagn Hansen.

Das Projekt „Bereitschaft ohne Grenzen“ wurde am 1. August 2011 ins Leben gerufen, und Partner dieser Zusammenarbeit sind die Kreise Schleswig-Flensburg, Nordfriesland, die Stadt Flensburg und die Kommunen Sonderburg, Apenrade und Tondern. Ziel ist die Weiterführung und nach Möglichkeit der Ausbau der guten Zusammenarbeit zwischen den Bereitschaftsbehörden dies- und jenseits der Grenze.

„Es ist ganz gewiss, dass auch in Zukunft grenzüberschreitend Brände gelöscht werden. Wir fordern bei dem jeweils anderen Partner Hilfe an, wenn Not am Mann ist“, sagt Jarl Vagn Hansen.

Henrik DürrFlensborg Avis

Auch wenn die Wehr Frøslev aufgelöst wird, kommen die deutschen Kollegen weiter zu Einsätzen.
Quelle: SHZ vom 25.05.13

=======================================

Sturm legt letzten Riesen flach

Handewitt

Gegen 17.30 Uhr wählten am Mittwoch Anwohner in Ellund den Notruf. In der Waldstraße war ein rund 15 Meter hoher Baum auf die Fahrbahn gestürzt. An gleicher Stelle musste die Feuerwehr Ellund bereits in den vergangenen Jahren immer wieder zu umgestürzten Bäumen ausrücken. Die Bäume, die auf einem Knick standen, waren mehr denn je dem Wind ausgesetzt, seitdem die Tannen dahinter abgeholzt wurden. Die starken Sturmböen vom Mittwoch haben dann auch den letzten Riesen zu Fall gebracht. Die Feuerwehr beseitigte das Hindernis mit Hilfe von Motorsägen, Muskelkraft und einem Traktor. Nach einer Stunde war die Straße wieder befahrbar.

bno
Quelle: SHZ vom 24.05.13

===========================================================

 Egon Ossowski ist Handewitts
erster Ehrengemeindewehrführer

Handewitt

Die Gemeindewehr Handewitt hatte das Schützenheim Ellund nicht von ungefähr als Tagungsort ihrer jüngsten Mitgliederversammlung ausgesucht. Denn es stand eine ganz besondere Ehrung an: Mit dem Ellunder Egon Ossowski wurde erstmals ein Ehrengemeindewehrführer ernannt. Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen und Bürgervorsteher Bernd Rehmke überreichten dem 65-Jährigen die Urkunde und – als besonderes Geschenk – eine historische Pickelhaube. Ossowski hatte seit 1993 bis Dezember 2012 als Gemeindewehrführer, Amtswehrführer oder als Stellvertreter stets wichtige Aufgaben übernommen.

Nun leitete erstmals der neue Gemeindewehrführer Frank Thiel die Delegierten-Versammlung. Er ging auf die 106 Einsätze und die soliden Mitgliederzahlen ein. Den 206 Aktiven der fünf Ortswehren stehen 58 Angehörige der Ehrenabteilung zur Seite. Ein besonderes Lob gab es von Gerhard Nörenberg, dem Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, für die Präsenz von 77 Atemschutzgeräteträgern. Auch der Einsatz von 180 Pagern stehe für eine hohe Qualität. „Es gibt Feuerwehren im Kreis, da hat nur der Wehrführer einen Pager, sonst hilft die telefonische Alarmkette“, erzählte Frank Thiel. Potenzial nach oben verriet hingegen die relativ niedrige Zahl von 38 Jungen und Mädchen in den beiden Jugendwehren.

Mit Blick auf die generelle Ausstattung verwies Thiel auf zwei Fahrzeuge, die neu angeschafft werden müssten. In Weding stünde eines, das „irgendwann abgängig“ sein werde, und das Tanklöschfahrzeug in Jarplund sei „weit über alle Abschreibungstabellen hinweg“. Ein lokales Problem: Das Gerätehaus in Jarplund ist zu klein. Die Gemeinde lässt derzeit eine Expertise für einen neuen Standort erstellen. Ein zweites Problem: Die Kommune kämpft mit ihrer Liquidität.

Frank Thiel gab sein bisheriges Amt als Schriftführer ab. Als Nachfolgerin wurde die Hauruperin Gönna Andresen gewählt. In der Handewitter Jugendwehr rückte Jan Beckmann für den weggezogenen Kim Petersen zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart auf. Sven Bühring wurde für seine 20-jährige Mitgliedschaft in der Ortswehr Ellund geehrt.

ki

JHV 2013

Egon Ossowski (2. von links) erhielt von Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen und Bürgervorsteher Bernd Rehmke in Anwesenheit von Gemeindewehrführer Frank Thiel (von links) Urkunde und Pickelhaube.

Foto: kirschner

Quelle: SHZ vom 03.04.13

 =======================================

Die Autobahn 7 war Samstagmorgen bei Flensburg wegen eines Unfall gesperrt. Weil Anrufer dramatische Szenen schilderten, landete auch der Rettungshubschrauber.

 

Wegen des Hubschraubereinsatzes wurde die A7 an der Anschlussstelle Harrislee gesperrt. Foto: Sörensen

Flensburg. Gegen 9.45 Uhr wurde der Rettungsleitstelle in Harrislee ein schwerer Unfall auf der A7 gemeldet. Zwischen den Anschlussstellen Flensburg Harrislee und Flensburg sollte sich ein Auto überschlagen haben und auf der Seite liegen, möglicherweise seien noch zwei Personen eingeklemmt. Das waren die ersten Meldungen, die die Einsatzkräfte mit auf den Weg bekamen. Neben zwei Rettungswagen wurde auch der Hubschrauber Christoph Europa 5 aus Niebüll alarmiert, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Handewitt und Ellund zur technischen Hilfe.

Schnell stellte sich heraus, dass der Unfall weitaus glimpflicher ausgegangen war, als zunächst befürchtet. Kein Auto lag auf der Seite, eingeklemmt war auch niemand. Beide Unfallbeteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon.

Nach kurzer Sichtung der Patienten konnte die Besatzung des Rettungshubschraubers zurück nach Niebüll fliegen. Die A7 war wegen des Einsatzes in Richtung Süden zwischen Harrislee und Flensburg rund eine halbe Stunde lang gesperrt.

Quelle: SHZ Online vom 16.01.13

=======================================

Volles Haus beim Kameradschaftsabend
in Ellund

Handewitt

Wenn die Freiwillige Feuerwehr Ellund zum Kameradschaftsabend nicht nur die 54 Aktiven, sondern auch die Ehrenabteilung und die Ehepartner einlädt, dann wird es eng. Dieses Mal kamen 100 Personen zusammen, sodass sich der übliche Versammlungsraum im Schützenheim Ellund als zu klein entpuppte. Deshalb wurde die angrenzende Halle mit den Schießständen in einen Festsaal verwandelt.

Strahlender Höhepunkt des Kameradschaftsabends sind stets die Beförderungen und Ehrungen. „Die fallen dieses Mal so lang aus wie vor einigen Tagen die Jahreshauptversammlung“, schmunzelte Gemeindewehrführer Frank Thiel. Befördert wurden Wehrführer Richard Andersen (Hauptbrandmeister), Peer Raun, Dietrich Schmidt (beide Oberlöschmeister), Mark Schneider (Hauptfeuerwehrmann drei Sterne), Torben Petersen (Hauptfeuerwehrmann), Alexander Plagemann, Fin Ruschinski (beide Oberfeuerwehrmann), Timo Raun und Philip Wicka (beide Feuerwehrmann).

Schillernd wurde es bei den Ehrungen. Gunnar Kjergaard erhielt das schleswig-holsteinische Brandschutzehrenzeichen in Bronze. In Abwesenheit wurden die 60-jährigen Mitgliedschaften des ehemaligen Ortswehrführers Werner Hansen (1974 bis 1980) und von Hans Truelsen gewürdigt.

Vor 50 Jahren trat Ewald Petersen als 19-jähriger Soldat in die Wehr ein und war später Ortswehrführer (1986 bis 1998) und Gemeindewehrführer (1993 bis 1999). Auch Björn Schmidt, Ralf Nommensen (beide seit 20 Jahren Mitglied), Thomas Petersen und Jörg Scheiwe (beide zehn Jahre) wurden ausgezeichnet.

ki

 

Gunnar Kjergaard erhielt das schleswig-holsteinische Brandschutzehrenzeichen in Bronze, angesteckt von Richard Andersen (links), rechts steht Frank Thiel.

Foto: KI

Quelle: SHZ vom 21.02.13

=======================================

53 Kameraden, die im Schnitt gerade einmal 34 Jahre alt sind

Handewitt

So genannte „U-Boot-Feuerwehrleute“, die nur alle Jubeljahre zu einer Übung auftauchen, haben in der Freiwilligen Feuerwehr Ellund keine Chance. Nach einjähriger Abstinenz erhalten sie einen Brief von Ortswehrführer Richard Andersen, doch bitte die Konsequenzen zu ziehen. Sicherlich ist diese klare Linie auch ein Grund für die Stärke der nördlichsten Handewitter Löscheinheit. Sie zählt derzeit 53 Aktive mit einem Altersschnitt von nur 34 Jahren. Stolze 24 Einsatzkräfte sind Atemschutzträger. „Das ist beeindruckend, wirklich eine gesunde Struktur“, staunte Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen während der Jahresversammlung. Und Frank Thiel, neuer Gemeindewehrführer und zugleich Ausbilder, lobte die „flexible Mitarbeit“ bei den Lehrgängen: „Wenn ich nach Ellund komme, habe ich Vollpension gebucht.“

Thore Theemann hatte 2012 eine ganz besondere Mission. Er nahm für die Ellunder an einem Ausbildungswochenende in Bremen teil, wo 800 Teilnehmer aus aller Herren Länder aufschlugen. Dieser Kursus wurde aus europäischen Interreg-Mitteln finanziert, eine Folge der Kooperation mit der dänischen Wehr Fröslee. Einmal im Monat üben die Partner gemeinsam, 2012 fanden drei der 43 Ellunder Einsätze auf dänischem Boden statt. Ein Vertreter der Frösleer Wehr kam mit dem Fahrrad zur Versammlung. „Zu Nachbarn fährt man nicht mit dem Auto“, sagte er.

Aufgrund der Größe der Ortswehr Ellund wird erstmals eine zweite Gruppe eingerichtet. Dietrich Schmidt wurde neuer Gruppenführer, Hans-Werner Schwennsen sein Stellvertreter. Marx Plagemann gab nach zwölf Jahren sein Amt als Schriftführer ab. Die Nachfolge trat Mark Schneider an. Alexander Bock löste Norbert Petersen als erster Atemschutz-Gerätewart ab. Auch die schnörkellose Abfolge der Wahlen spiegelte die Vitalität der Wehr wider. Es wurde nur per Handzeichen abgestimmt. „Das zeigt, dass ihr offen miteinander umgeht“, meinte Detlef Hansen, Ortswehrführer von Haurup-Hüllerup. Arthur Christiansen verteilte eine Gesamtnote: „Summa cum laude – mehr geht nicht.“

Ortswehrführer Richard Andersen (v.l.) mit dem neuen Gruppenführer Dietrich Schmidt und seinem Stellvertreter Hans-Werner Schwennsen.

Foto: KI

Quelle: SHZ vom 01.02.13

Copyright
© Copyright 2012 by Gemeindefeuerwehr Handewitt | www.feuerwehr-handewitt.de
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail